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Mercedes bindet seine Ingenieure

"Alle bleiben an Bord"

Mercedes HPP Brixworth Motorenfabrik Foto: Mercedes 18 Bilder

Ferrari ist auf der Suche nach Motoreningenieuren. Gerüchten aus Italien zufolge soll Motorenchef Luca Marmorini seinen Posten verlieren. Ferrari wollte demzufolge bei Mercedes wildern. Doch dort sind alle Schotten dicht. "Wir haben alle wichtigen Ingenieure vertraglich festgenagelt", bestätigt Niki Lauda.

06.07.2014 Michael Schmidt

Bei Ferrari findet gerade eine Re-Strukturierung der Rennabteilung statt. Der neue Teamchef Marco Mattiacci will Ferrari fit für den WM-Titel machen. Vor allem in der Motorendivision soll es zu Umbesetzungen und Neuverpflichtungen kommen. Gerüchten aus Italien zufolge kosten konzeptionelle Fehler bei der aktuellen Antriebseinheit (siehe Galerie) Motorenchef Luca Marmorini und sechs seiner Gefolgsleute den Kopf. Ferrari soll Ersatz auch außerhalb der Firma suchen. Vor allem bei Mercedes.

Mercedes-Ingenieure 5 Jahre an den Stern gekettet

Niki Lauda und Teamchef Toto Wolff winken ab: "Bei uns bleiben alle an Bord. Wir haben langfristige Verträge mit unseren wichtigsten Ingenieuren." Motorenchef Andy Cowell und zehn Projektleiter wurden für die nächsten fünf Jahre an den Stern gekettet.

Besonders hinter Motorenguru Cowell war Ferrari her. Der 45-jährige Engländer hatte sich schon zuvor bei Cosworth und BMW einen Namen in der Szene gemacht. Ein Mercedes-Mann verrät: "Bei Andy war es knapp."

Jetzt werden im Zusammenhang mit Ferraris Personalsuche andere Namen gehandelt. Gilles Simon zum Beispiel, der von 1993 bis 2009 in Maranello gearbeitet hat und Marmorinis Vorgänger war. Simon hat aber einen Beratervertrag mit Honda. Auch BMW-Motorenchef Markus Duesmann und der frühere Mercedes-Motorenchef Axel Wendorff, der heute bei McLaren arbeitet, sind Teil der Spekulationen.

Lotus ist Renault-Vertrag im Weg

Auf dem Motorenmarkt ist derzeit viel Bewegung. Red Bull will sich enger mit Renault verzahnen, hat aber den Plan vom eigenen Motor immer noch nicht ganz abgeschrieben, für den Fall, dass sich der Renault V6-Turbo über den Winter nicht gesundbeten lässt.

Lotus will das sinkende Schiff verlassen und verhandelt mit Mercedes. Es gibt aber noch Hürden auf dem Weg zu einem Vertrag. Lotus ist mittelfristig an Renault gebunden. Und die Franzosen wollen ihren Kunden nicht so einfach von seinen Verpflichtungen entbinden. Damit gingen auch 20 Millionen Euro verloren.

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