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Mercedes dominiert in Ungarn

Versicherung für den Rest der Saison

Hamilton und Rosberg - GP Ungarn 2016 Foto: sutton-images.com 67 Bilder

Experten hatten Red Bull und Ferrari vor dem Rennwochenende in Budapest eine echte Chance eingeräumt. Doch am Ende spielte Mercedes nur mit den Gegnern. Das Fazit für Mercedes selbst: Man hat sich weiter verbessert und ist für die zweite Saisonhälfte gerüstet.

25.07.2016 Bianca Leppert 4 Kommentare

An den Silberpfeilen führt in dieser Saison einfach kein Weg vorbei. Nach Australien und Russland feierte man in Ungarn bereits den dritten Doppelsieg. Nur einmal in diesem Jahr konnte die Konkurrenz jubeln: Beim Grand Prix von Spanien. Allerdings hatte Max Verstappen da auch leichteres Spiel. Nico Rosberg und Lewis Hamilton hatten sich kurz nach dem Start gegenseitig abgeräumt.

Mercedes siegt auf Red Bull-Strecke

Auch in Budapest witterten Red Bull und Ferrari ihre Chance. Der 4,381 Kilometer lange Kurs gilt von seiner kurvigen Charakteristik her als prädestiniert für die beiden Mercedes-Verfolger. Doch weder die blauen noch die roten Autos konnten die Silberpfeile attackieren. Lewis Hamilton kontrollierte in Führung liegend nach Belieben das Tempo. Nico Rosberg folgte in kurzer Distanz, konnte allerdings nicht überholen.

Für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff der Lohn für die Mühen in den eigenen Reihen. „Wir waren hier in den vergangenen Jahren nicht gut. Die Strecke liegt eher Ferrari und Red Bull“, sagt er. „Aber wir haben das ganze Paket verbessert. Das Chassis, die Antriebseinheit. Für uns war es wichtig, hier so eine Pace zu zeigen.“ Denn das bedeutet: Man ist auch für den Rest der Saison gut aufgestellt. Zumal die meisten Teams die 2016er Entwicklung eingestellt haben und sich auf 2017 konzentrieren.

Rosberg und Hamilton halten Abstand

Während die Konkurrenz auf bestimmte Streckencharakteristika baut, die ihnen entgegen kommen, kann sich Mercedes in diesem Punkt entspannen. Red Bull-Teamchef Christian Horner sagt: „Singapur wird unsere nächste gute Chance sein.“ Wolff kann von seinem Team behaupten: „Wir waren auf jedem Streckenlayout in dieser Saison gut.“ Trotzdem schreibt er Red Bull nicht ab. „Im Regen sind sie richtig schnell.“

Die vergangenen Grand Prix haben gezeigt, dass Mercedes sich nur selbst ein Bein stellen kann. Vor allem dann, wenn sich ihre zwei Kutscher zu nahe kommen. Dieses Mal mussten Wolff und Niki Lauda ausnahmsweise nicht zittern. Die Ansprache vor dem GP England scheint gewirkt zu haben. Hamilton und Rosberg kamen sich trotz des Drucks der beiden Red Bull am Start nicht in die Quere.

Hamilton erwartet Motoren-Strafe

Die Rivalität zwischen den beiden Kampf-Hähnen wird sicher aber nicht geringer werden. Das zeigte auch die Stichelei von Hamilton gegen Rosberg bei der Sieger-Pressekonferenz, wo er nochmal auf die gelbe Flaggen-Thematik einging. Mit sechs Punkten führt Hamilton die Tabelle nun an.

„Die WM-Führung ist für mich momentan nicht ausschlaggebend“, sagt Wolff. „Am Ende kannst du zusammenzählen. Ich denke, es läuft auf einen Kampf bis zum Schluss hinaus.“ Allerdings hat Hamilton dabei ein Handicap. Weil er mit den Komponenten der Antriebseinheit schon am Limit ist, droht dem 31-Jährigen eine Strafversetzung in einem der künftigen Rennen. Wolff: „Wir wollen so lange wie möglich warten, um uns eine Strecke auszusuchen, wo es uns nicht so hart trifft.“

Neuester Kommentar

Wen interessiert diese langweilige, eintönige Mercedes-Demo eigentlich noch?
Es geht doch in fast jedem Rennen nur noch darum, ob Hamilton oder Rosberg gewinnt.
Immer noch gilt die Formel 1 als die Königsklasse des Motorsports, allerdings sprechen die immer weiter zurückgehenden Zuschauerzahlen eine andere Sprache.
Mercedes hat sich nach vielen Jahren der Erfolglosigkeit einen Vorsprung erarbeitet, den die anderen Teams einfach nicht mehr egalisieren können.
Ist es nun dem Unvermögen von Ferrari, Red Bull und Co zuzuschreiben, oder hat Mercedes wieder eine undichte Stelle im Reglement entdeckt, die sonst keiner findet und auch NUTZEN kann?
Sollte sich in dem Kräfteverhältnis der Teams nicht schnellstens etwas ändern, steht dieser Serie eine düstere Zukunft bevor.
Es müssen andere Regularien zum Einsatz kommen -wie etwa in der DTM-, wo mittlerweile JEDER JEDEN schlagen kann.

Steilstrecke 26. Juli 2016, 17:47 Uhr
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