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Mercedes drückt Erwartungen

Noch nicht stark genug für Siege

Michael Schumacher Foto: xpb 153 Bilder

Mercedes fühlt sich gut auf die neue Saison vorbereitet. Von Siegen will man im Silberpfeil-Lager aber noch nicht sprechen. Da müsste in Australien schon Außergewöhnliches passieren.

15.03.2012 Tobias Grüner

In Melbourne startet das neue Mercedes-Werksteam in seine dritte Saison. Ein Sieg ist bei 38 Grand Prix-Rennen bisher noch nicht rausgesprungen. Im Kampf gegen Red Bull, McLaren und Ferrari kämpften Michael Schumacher und Nico Rosberg zumeist mit stumpfen Waffen. Das soll sich dieses Jahr ändern. Der W03 präsentierte sich bei den Tests deutlich konkurrenzfähiger.

Red Bull und McLaren sind noch vorne

"Wir hatten einen guten Winter. Das Auto ist zuverlässig und auch vom Speed her ein Schritt nach vorne", blickt Rosberg optimistisch auf sein drittes Mercedes-Jahr. Der erste Rennsieg für den Wahlmonegassen ist aber wohl immer noch nicht greifbar. Alle im Mercedes-Team warnen vor zu großer Euphorie. "Man kann schon sagen, dass Red Bull und McLaren noch vorne sind. Aber dahinter sind alle ein Stück näher dran", analysierte Schumi die Testeindrücke.

Auch Teamchef Ross Brawn drückt auf die Bremse: "An Siege zu denken wäre zu optimistisch. Wir haben aber ein deutlich stärkeres Team und sind in einer besseren Position. Die Plattform stimmt. In den ersten Rennen werden wir aber noch nicht stark genug sein. Aus eigener Kraft können wir nicht gewinnen. Aber wer weiß - in Australien kann auch immer ein ungewöhnlicher Faktor wie zum Beispiel Regen oder das Safety-Car eine Rolle spielen."

Besonders die Longruns bei den Testfahrten geben Mercedes Grund zur Hoffnung. "Mal sehen, ob wir das unter Rennbedingungen bestätigen können", ist Schumi gespannt. Kollege Rosberg fügt hinzu: "Letztes Jahr waren wir noch im Qualifying besser als im Rennen. Wir haben viel gelernt. Vielleicht hat sich das jetzt etwas umgedreht."

Wird Schumachers Vertrag noch einmal verlängert?

Als Konkurrenten um die Podiumsplätze will man auch Ferrari trotz des schwachen Testwinters nicht unterschätzen. "Der Hype über die Schwierigkeiten ist zu groß. Fernando Alonso scheint zwar noch etwas Probleme zu haben, aber ich würde sie niemals abschreiben", warnt Schumacher. Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug warnt. "Ich glaube nicht, dass Ferrari solche Probleme hat, wie überall berichtet wird."

Neben der Leistung auf der Strecke wurde kurz vor dem Saisonstart auch wieder über die Zukunft von Michael Schumacher diskutiert. Der Vertrag des Rekordchampions läuft Ende des Jahres aus. "Es gibt keinen Zeitplan, wann eine Entscheidung fällt", erklärte der Altmeister. Auch Brawn ist nicht in Eile. "Wir sind komplett offen. Mal sehen wie das erste Saisondrittel läuft. Ich würde Michael gerne weiter bei uns sehen. Das würde nämlich bedeuten, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

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