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Mercedes-Duell

Rosberg will normales Wochenende

Nico Rosberg - GP Spanien 2014 Foto: xpb 130 Bilder

Lewis Hamilton kam zuletzt 3 Mal in Folge vor seinem Teamkollegen ins Ziel. In Spanien soll sich das ändern. Nico Rosberg hofft, dass er den Spieß mit einem komplikationsfreien Wochenende umdrehen kann. Allerdings warnen beide Silberpfeil-Piloten davor, die Konkurrenz zu unterschätzen.

08.05.2014 Tobias Grüner

Das Duell Lewis Hamilton gegen Nico Rosberg wird wohl die WM entscheiden. Der Mercedes war der Konkurrenz zuletzt meilenweit voraus. Vor allem in Sachen Antrieb hat der Silberpfeil einen Vorteil. "Die GPS-Messungen zeigen, dass wir vor allem auf dem letzten Teil einer langen Geraden Zeit gutmachen", analysiert Hamilton.

Von den langen Geraden gibt es in Barcelona nicht ganz so viele. "Da können wir unseren Powervorteil nicht so ausspielen, wie zuletzt. Deshalb erwarte ich, dass die anderen Autos näher dran sind", so Rosberg. Hamilton fürchtet vor allem Red Bull: "Ich glaube, dass die sogar etwas mehr Abtrieb haben als wir. Hier werden wir sehen, wie stark sie wirklich sind."

Bleibt der Vorsprung zur Konkurrenz konstant?

Die Konkurrenz hat Updates angekündigt. Aber auch beim Silberpfeil-Team wurde nicht geschlafen. Ein modifizierter Frontflügel und eine neue Motorabdeckung waren schon am Donnerstag zu erkennen. Für den Test in der Woche nach dem Grand Prix sind noch weitere Updates angekündigt. "Ich hoffe, dass die Lücke zur Konkurrenz nicht kleiner geworden ist", sagte Rosberg vor dem Europa-Auftakt.

Auch wenn der Circuit de Catalunya dem Mercedes nicht ganz so entgegenkommen sollte wie die ersten vier Strecken des Jahres, so gehen die beiden WM-Spitzenreiter natürlich trotzdem als Favoriten in das Rennen. Die Frage ist nur, wer dieses Mal ganz oben auf dem Treppchen steht. Zuletzt ging der größte Pokal drei Mal in Folge an Hamilton.

Rosberg und Hamilton haben ähnliche Vorlieben

"Lewis kommt natürlich mit Schwung. Ich möchte den Spieß hier umdrehen", so die Kampfansage von Rosberg. "Es gab schon im letzten Jahr immer Phasen von ein paar Rennen, wo mal der eine dann wieder der andere bessere war. Ich muss jetzt wieder eine eigene Phase starten."
 
Viel verändern will Rosberg trotz der drei Niederlagen nicht. "Ich muss einfach nur ein normales Wochenende erwischen. Ohne Komplikationen. In Shanghai gab es davon jede Menge. Da konnte ich nur Schadensbegrenzung betreiben, was mit Platz 2 immerhin sehr gut geklappt hat."

Ob die Strecke dem einen oder anderen Piloten mehr entgegen kommt, lässt sich nicht sagen. Beide haben hier noch nie gewonnen. Und im direkten Vergleich gibt es kaum Unterschiede: "Wenn man die Telemetriedaten unserer Runden übereinanderlegt, dann gibt es nur ganz kleine Abweichungen", erklärt Hamilton. "Auch mit dem Setup des Autos haben wir ähnliche Vorlieben. Das ist auch gut. So können wir das Auto in die gleiche Richtung entwickeln."

Barcelona kein Nachteil mehr für Hamilton

Auch Rosberg fallen nicht viele Unterschiede in puncto Stärken und Schwächen ein. "Ich bin besser im Trockenqualifying. Da steht es 1:0 für mich", scherzt der Wahlmonegasse. Hamiltons 3 Pole Positions wurden stets auf feuchter Strecke herausgefahren. Barcelona ist auch kein Nachteil mehr für Hamilton. Das war früher mal anders.
 
"In den ersten Jahren hatte ich hier immer ein etwas mulmiges Gefühl – etwa bei der Fahrerparade." Die Abneigung zu Spanien hatte einen Namen: Fernando Alonso. Hamilton startete seine Karriere als Teamkollege des Asturiers bei McLaren. Für die Fans wurde der Brite zur Reizfigur. "Mittlerweile bekomme ich auch hier immer mehr Fans. Mein Verhältnis zu Fernando hat sich normalisiert. Das gleiche gilt auch für seine Fans. Und er erlebt das Gleiche, wenn er nach England kommt."

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