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Schlechte Starts

Mercedes entwickelt eigene Kupplung

Lewis Hamilton - GP Bahrain 2016 Foto: xpb 51 Bilder

Mercedes arbeitet an den schlechten Starts. Laut Teamchef Toto Wolff will sich das Weltmeisterteam in Zukunft nicht mehr auf Zulieferer verlassen und damit beginnen eigene Kupplungen zu bauen. Die Entwicklung kann aber noch etwas dauern.

02.04.2016 Michael Schmidt

Der Mercedes W07 scheint diese Saison das dominante Auto im Feld zu sein. Nur am Start sind die Silberpfeile verwundbar. Das Beispiel Melbourne hat gezeigt, dass all der Speedvorteil nichts nützt, wenn der Gegner auf den ersten Metern davonzieht. Überholen ist in der heutigen Formel 1-Zeit bekanntlich schwierig. Und dank des Reifenvorteils ist Ferrari auch über die Strategie nur schwer zu knacken.

Daimler arbeitet an Entwicklung eigener Kupplung

Bei Mercedes hat man das Problem erkannt. Toto Wolff gibt zu, dass die Starts der Silberpfeile ein Ritt auf der Rasierklinge sind. "Bei uns ist das Temperaturfenster der Kupplung sehr klein. Wenn die Fahrer da drin bleiben, gelingen ihnen auch gute Starts. Wird die Kupplung zu heiß oder nicht heiß genug, geht der Start wie bei Lewis in Melbourne in die Hose."

Mercedes arbeitet allerdings schon unter Hochdruck an der Lösung des Problems. Nach dem Vorbild des Motors wird der Titelverteidiger auch in Sachen Kupplung den Weg des Selbermachens einschlagen. "Wir haben in der Forschungsabteilung von Daimler um Unterstützung gebeten", verrät Wolff. Er sagt aber auch: "Bis wir eine neue Kupplung haben, werden eher Monate als Wochen vergehen."

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