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Mercedes Technik-Highlights 2014

Konkurrenz bleibt dank Updates auf Abstand

Mercedes Vergleich 2014 Foto: Wilhelm 34 Bilder

Mercedes hat dieses Jahr in der Formel 1 nicht einfach nur die WM-Titel abgesahnt. Das Silberpfeil-Team hat erstmals bewiesen, dass es im Entwicklungswettlauf mit der Konkurrenz mithalten kann. In unserem Technik-Rückblick zeigen wir noch einmal die wichtigsten Veränderungen am Mercedes AMG F1 W05.

29.11.2014 Tobias Grüner

Mercedes hat 2014 kurzen Prozess gemacht. Den Gegnern blieb vom ersten Testtag in Jerez an keine Chance. Während Red Bull, Ferrari & Co. lange Zeit an Kinderkrankheiten laborierten, drehten Lewis Hamilton und Nico Rosberg eine Runde nach der anderen. Mit Zuverlässigkeitsproblemen mussten sich die Ingenieure nicht lange herumschlagen. Stattdessen begannen die Techniker früh damit, das Auto schneller zu machen.

Updates gab es zunächst vor allem unter der Haube. Zur letzten Testwoche in Bahrain wurde ein neues Kühlpaket eingebaut, das sich äußerlich durch eine schlankere Verkleidung und 2 Lufthutzen an der Airbox bemerkbar machte. Bei der Entwicklung halfen übrigens auch Mercedes-Techniker aus Sindelfingen mit, die sich normalerweise um die Konstruktion von Serienautos kümmern.

Mercedes von Beginn an mit Technik-Vorsprung

Der Vorsprung, mit dem Mercedes in Australien ankam, war gewaltig. Er wurde im Auftaktrennen allerdings noch nicht so deutlich sichtbar, weil Hamilton mit einem Motorproblem schon in der ersten Runde ausfiel. In die Isolierung einer Zündkerze hatte sich ein kleines Loch gebrannt, was dazu führte, dass der V6 nur auf 5 Zylindern lief. So konnte Rosberg im Schongang den ersten Sieg des Jahres einfahren.

Bei den anschließenden Rennen wurde der Konkurrenz schnell klar, welche Reserven Mercedes noch besitzt. Teilweise fuhren die Silberpfeile im Renntempo 2 Sekunden pro Runde schneller als die direkten Verfolger. Bei Red Bull gab es nur kurz die Hoffnung, den Rückstand dank Verbesserungen am Renault-Motor irgendwann noch aufzuholen. Doch spätestens zur Sommerpause war klar, dass den Mercedes AMG F1 W05 niemand gefährden kann.

Das Erfolgsmodell wurde über die komplette Saison weiterentwickelt. Neue Nase in China, neuer Frontflügel in Spanien, ein neuer Diffusor in Japan, neue Heckflügel in Spa und Monza - dazu noch jede Menge kleinere Veränderungen an Leitblechen, Finnen und am Unterboden. Fast zu jedem Rennen gab es irgendwo am silbernen Auto etwas Neues zu entdecken.

Mercedes hält Entwicklungstempo hoch

In den vergangenen Jahren mussten die Mercedes-Fans regelmäßig zusehen, wie den Silberpfeilen nach gutem Start zum Saisonende die Luft ausging. Diese Saison wurde das Entwicklungstempo hochgehalten. "Ich sage meinen Technikern immer, sie sollen so arbeiten, als müssten wir einen Rückstand aufholen", so Teamchef Toto Wolff über die neue Taktik.

So blieben auch insgesamt 5 Ausfälle durch Technik-Defekte und das hart geführte Team-Duell ohne Folgen. Schon in Russland wurde der Konstrukteurspokal eingefahren. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen noch einmal die wichtigsten Entwicklungsschritte auf dem Weg zum ersten WM-Titel in der Teamgeschichte.

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