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Mercedes F1 W03 2012

Neuer Silberpfeil erst beim zweiten Test

02/11 Mercedes GP W02 2011 Launch Foto: xpb 51 Bilder

Mercedes wird den neuen Silberpfeil für die Formel 1-Saison erst beim zweiten Test am 21. Februar in Barcelona präsentieren. Dass der neue Mercedes F1 W03 damit nur acht Testtage bis zum Saisonbeginn hat, sei kein großes Problem, erklärte die Teamleitung.

05.12.2011 Tobias Grüner

Die Silberpfeil-Fans müssen noch etwas länger auf den neuen Mercedes F1 W03 für die Saison 2012 warten. Wir der deutsch-britische Rennstall am Montag (5.12.) mitteilte, wird der nächste Dienstwagen von Michael Schumacher und Nico Rosberg erst beim zweiten Test, am 21. Februar 2012 in Barcelona vorgestellt.

Wenn die Formel 1 am siebten Februar in Jerez aus dem Winterschlaf erwacht, wird Mercedes noch mit dem Vorjahresmodell antreten. "Wie immer gibt es im Winter die Frage, ob man die Leistung des Autos in der Fabrik oder auf der Testrecke steigert", erklärte Teamchef Ross Brawn. "Wir glauben mit der Entscheidung, das Auto beim zweiten Wintertest zu bringen, den optimalen Kompromiss für das Design- und Entwicklungsprogramm des F1 W03 zu haben."

Mercedes F1 W03 bekommt mehr Zeit in der Fabrik

Auch Geschäftsführer Nick Fry sieht die Verspätung nicht als Nachteil. "Die Zeit in die Entwicklung des Autos ist besser investiert als in die Rennstrecke." Da die Wintertests vor der Saison auf drei Sessions begrenzt sind, bleiben Mercedes nur acht Tage zur Vorbereitung auf den Saisonbeginn auf Melbourne. Auch das sei kein großes Problem.

"Wir können mittlerweile in der Fabrik in Brackley viel simulieren. Vor den ersten Metern auf der Rennstrecke hat das Auto schon viele Stunden auf dem Prüfstand verbracht. Einzelne Teile werden unter Laborbedingungen getestet. Im Simulator können die Piloten schon fahren. Die gewonnen Zeit hilft uns außerdem, rechtzeitig alle notwendigen FIA-Crashtests zu absolvieren."

In der kommenden Saison müssen die Autos die Crashtests der FIA schon vor dem Testen bestehen und nicht erst vor dem Rennen. Der Zeitplan wird somit noch enger. "In den gewonnen zwei Wochen kann man viel erreichen", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Ich bin mir sicher, dass wir nicht die einzigen sind, die es so machen werden."

Aus Mercedes GP wird Mercedes AMG

Neben dem neuen Auto wird das Silberpfeil-Team in der kommenden Saison auch mit einem veränderten Namen antreten. Aus Mercedes GP wird dann Mercedes AMG. "Wir hatten die Idee schon längere Zeit", verriet Haug. "Das soll die Verbindung mit dem Sportwagen-Zweig der Marke Mercedes noch besser ausdrücken. Es ist eine Aufwertung für das Team."

Inhaltlich wird sich aber nichts ändern. Die V8-Aggregate kommen weiterhin aus der Motorenschmiede in Brixworth. Die Autos werden in der Fabrik in Brackley gebaut. "Es wird natürlich einen Technologietransfer geben", betont Haug. "AMG kann vom Rennteam lernen und umgekehrt." Der Weltverband FIA und die Rechteinhaber FOM sind bereits über die Namensänderung informiert. Einwände gab es laut Haug keine.

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