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Mercedes fährt 2.285 Kilometer

Hamilton lobt Kilometer-Rekord

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1-Test - Jerez - 4. Februar 2015 Foto: Stefan Baldauf 29 Bilder

Der neue Mercedes führt nicht die Zeitenliste an, dafür aber die Kilometertabelle. Nico Rosberg und Lewis Hamilton haben an vier Tagen 2.285 Kilometer abgestrampelt. Das ist Rekord für ein neues Auto. Wie schnell der 2015er Silberpfeil ist, blieb unbeantwortet. Für Lewis Hamilton fühlt er sich wie der alte an.

04.02.2015 Michael Schmidt

Gute Laune sieht anders aus. Lewis Hamilton machte nicht den Eindruck eines rundum zufriedenen Rennfahrers. Es soll wieder Mal Stress mit der Freundin geben, berichten englische Revolverblätter. Deshalb gab es zu Beginn der Pressekonferenz erst einmal Direktiven an die Medienvertreter. "Keine privaten Frage, sonst bricht Lewis sofort ab." Die Fotografen wurden gebeten auf Blitzlicht zu verzichten. "Lewis braucht seine Augen noch."

Hamilton dreht sich einmal im Mercedes

Der Weltmeister blickte auf einen Testtag zurück, der ihm 117 Runden, einen Dreher auf feuchter Fahrbahn und den dritten Platz mit einer Zeit von 1.22,172 Minuten brachte. Hamilton lobte sein Team für das hohe Maß an Standfestigkeit, die der neue Mercedes AMG W06 schon so früh an den Tag gelegt hat. "Paddy Lowe hat mir erzählt, dass wir damit einen Rekord geshafft haben." Die Mercedes-Fahrer legten an den ersten vier Testtagen des Jahres 516 Runden oder 2.285 Kilometer zurück. Auf Rang 2 rangierte Sauber mit 1.691 Kilometern.

Zum neuen Auto konnte Hamilton noch nicht viel sagen. Mercedes verzichtete auf die Jagd nach der Bestzeit. "Für mich fühlen sich Auto und Motor wie im letzten Jahr an." Teamkollege Rosberg hatte einen Tag zuvor angemahnt, dass der V6-Turbo beim Beschleunigen nicht rund läuft. "Davon habe ich nichts gespürt", nuschelte Hamilton. Auch auf das berühmte erste Gefühl vom Auto wollte er nicht viel geben: "Ehrlich gesagt fühlt es sich beim ersten Mal nie gut an. Es ist der schlechteste Zustand, in dem sich ein Rennauto in der ganzen Saison befindet. Die Reifen kalt, die Strecke ohne Grip, alles noch unbekannt."

Die Bestzeiten-Serie von Ferrari macht den Titelverteidiger nicht nervös. "Ferrari ist ein anderes Programm als wir gefahren. Die Ausfahrten waren viel kürzer. Das spricht dafür, dass sie mit weniger Benzin unterwegs waren." Auch beim Sound des Motors will Hamilton keinen Unterschied erkennen. "In der Garage ist der Sound enttäuschend. Nichts gegen einen V10 oder V8. Dafür hat er unglaublich Power. Ich bin in meiner letzten Runde einmal voll aufs Gas gestiegen. Unglaublich, wie brutal es da vorwärts geht."

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