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Mercedes GP

Mercedes GP weiterhin im Aufwind

Formula 1 Grand Prix, Turkey, Saturday Practice Foto: xpb 22 Bilder

Bei Mercedes GP herrschte nach dem dritten Platz von Nico Rosberg Erleichterung. Der Deutsche holte das beste Quali-Ergebnis der Saison für die Silberpfeile. Michael Schumacher war mit 1,072 Sekunden Rückstand auf den Teamkollegen hingegen alles andere zufrieden.

07.05.2011 Bianca Leppert

Des einen Freud, des anderen Leid. Im Lager der Silbernen herrscht geteilte Stimmung. Während die Mannschaft von Nico Rosberg nach dem Qualifying Grund zum Jubeln hatte, hingen die Mundwinkel bei Michael Schumacher herunter.

Schumacher klagt über Gripverlust

Der Jungspund holte Rang drei, dem Routinier blieb nur Platz acht. Einen Reim darauf machen, konnte sich aber selbst Schumacher nicht. "Am Auto war nichts kaputt. Ich bin nur herum gerutscht. Vielleicht habe ich einen schlechten Satz Reifen erwischt", mutmaßt er.

Teamchef Ross Brawn hatte eigentlich damit gerechnet, beide Autos weit vorne zu sehen. "Michael ist in der ersten Kurve weit nach außen gekommen, vielleicht hat er dabei Dreck aufgesammelt und deshalb kein Grip gehabt", versucht er zu erklären. Ein Hoffnungsschimmer für das Rennen: Beide Piloten konnten sich einen Satz weicher Reifen zurücklegen. "Michael ist in keiner schlechten Position. Im Rennen wird es entscheidend sein, die Option-Reifen zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen."

Rosberg angriffslustig

Über die Strategie wird sich auch Rosberg Gedanken machen müssen. Denn auch die Red Bull an der Spitze sind das Quali locker angegangen und konnten sich einen Satz aufsparen. Rosberg sprühte nur so vor Optimismus. "Ich fahre immer auf Angriff", kündigte er an. "Der Start ist eine gute Gelegenheit, aber es wird sicher nicht einfach."

Zumindest gegenüber seinen Hintermännern hat er einen Vorteil. Denn die verfeuerten in Q3 gleich beide Reifensätze. Selbst die mäßigen Longrun-Zeiten vom Freitag können Rosberg nicht aus der Ruhe bringen. "Seit Freitag haben wir viel am Auto verändert", wiegelt er ab. Daneben will sich das Team bis zum Rennen auch noch einmal Gedanken zu einem besseren Setup machen.

Probleme mit der Kühlung

Dass Mercedes in Istanbul richtig bei der Musik ist, erklärt sich Brawn vor allem damit, dass man das Auto nun versteht und die Neuerungen funktionieren. Neben einem neuen Heckflügel hat der Mercedes GP W02 auch einen neuen Ölkühler an Bord, da es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Kühlung gab. "Glücklicherweise ist das hier ein kühles Wochenende", meint Brawn. "Über die nächsten zwei Rennen verteilt, wird es ein neues Kühlpaket geben, dass uns mehr Spielraum gibt, wenn es wieder heißer wird."

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