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Mercedes heizt Duell an

"Sieg am A1-Ring ist Extra-Plus"

Mercedes-Plakat - GP Österreich 2014 Foto: ams 155 Bilder

Red Bull hat am Red Bull-Ring Heimvorteil. Doch Mercedes heizt die Stimmung vor dem GP von Österreich an. Die Fahrer vermeiden die Verwendung des Worts "Red Bull-Ring". Eine Plakat-Aktion der Silberpfeile gießt zusätzlich Öl ins Feuer.

19.06.2014 Tobias Grüner

Red Bull hat die Mercedes-Siegesserie in Kanada durchbrochen. Klar dass nach dem Ricciardo-Triumph direkt eine neue Serie gestartet werden soll. Ausgerechnet in der Höhle des Löwen - oder besser des Bullen - wollen die Silberpfeile Revanche für die Niederlage von Montreal nehmen. Mercedes macht keinen Hehl daraus, dass man das Auswärtsspiel beim Erzrivalen besonders gerne gewinnen will.

"So ein kleines Quentchen Extra ist das schon, wenn man am A1-Ring gewinnen kann. Das ist ein Extra-Plus - das ist klar", erklärte Nico Rosberg am Donnerstag (19.6.2014) zur Motivation. Das Wort "Red Bull-Ring" wurde auffälligerweise sowohl von Rosberg als auch von Teamkollege Lewis Hamilton in den Presserunden vermieden.

Heimspiel für Mercedes am Red Bull-Ring?

Zusätzlich aufgeheizt wurde die Stimmung im Duell der Konkurrenten auch durch eine besondere Plakataktion von Mercedes. Die Marketing-Abteilung der Stuttgarter ließ die Werbeleinwände in der Umgebung der Strecke mit einem Silberpfeil-Motiv bekleben. Der Slogan dazu: "Heimspielberg." Das wird bei Red Bull nicht besonders gut angekommen sein.
 
Rosberg erklärte passend dazu, dass er sich gar nicht fühlt, wie bei einem Auswärtsspiel. "Der Empfang am Flughafen war schon richtig cool. Heute bin ich um die Strecke gejoggt und da war schon am Donnerstag voll. Das ist toll zu sehen und macht richtig Freude. Es sind so viele Fans von uns hier. Wir wollen denen natürlich eine gute Show liefern. Ich fühle mich wie in Deutschland hier."

Im Duell gegen Red Bull glaubt der WM-Spitzenreiter nicht an einen Machtwechsel. "Ich erwarte, dass wir immer noch das schnellste Auto haben. Ich weiß nicht, ob Red Bull näher gekommen ist. Die letzten beiden Strecken in Monaco und Kanada waren sehr ungewöhnlich. Wir müssen abwarten, aber ich denke, dass wir immer noch einen Vorteil haben."

Mercedes-Problem sollte gelöst sein

Noch einmal wird Mercedes nicht Geschenke an die Konkurrenz verteilen. Das Problem mit der Kühlung der MGU-K Steuereinheit sollten die Ingenieure gelöst haben. "Sie haben es verstanden und haben an einer Lösung gearbeitet. Wir sind zuversichtlich, dass es nicht wieder auftritt." Besonders vorsichtig will man wegen des Problems nicht zu Werke gehen: "Es gibt keinen Grund konservativ zu denken. Wir werden das Problem auch so lösen."

Auch knapp zwei Wochen nach dem Rennen in Montreal wusste Rosberg nicht, ob er sich über den Podiumsplatz freuen soll. "Zunächst war ich mit Platz 2 zufrieden. Dann war ich aber etwas enttäuscht, dass das Rennen nicht perfekt gelaufen ist und ich nicht gewonnen habe. Während des Rennens hat das Team zwischendurch gedacht, dass ich höchstens Platz 8 schaffen könne. Das war Schadensbegrenzung."
 
Auf der Strecke in Spielberg ist Rosberg bisher noch nicht im Formel 1-Auto gefahren. Nur im Simulator hat der Wahlmonegasse schon einige Runden gedreht. An Anpassungsprobleme glaubt Rosberg nicht. 15 Runden dauere es, dann ist die Strecke drin. Dass das Layout mit den 3 langen Geraden dem Mercedes besonders passt, glaubt der Deutsche nicht. "Momentan liegen uns alle Strecken", sagt der 28-Jährige selbstbewusst.

Fußball und Formel 1 in Spielberg

Neben der Formel 1 steht auch Fußball auf dem Programm. Am Samstag will sich der Bayern-Fan auf jeden Fall das Spiel der deutschen Elf anschauen. "Das schaue ich in meinem Motorhome. Ich stehe hier irgendwo in der Wiese hinter der Strecke." Auch das Spiel der Engländer am Donnerstag-Abend steht auf dem TV-Plan. "Das schaue ich aber definitiv nicht mit meinem Team. Sonst bekomme ich Stress, wenn gegen sie ein Tor fällt."

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