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Mercedes

Hilft Schumi nur noch der Regentanz?

Michael Schumacher - Formel 1 - GP Deutschland - 21. Juli 2012 Foto: xpb 153 Bilder

Unterschiedlicher als bei Mercedes könnte die Ausgangslage kaum sein. Michael Schumacher startet von Platz drei, Nico Rosberg von Rang 21. Schumi hat für ein Regenrennen aber mehr Hoffnung als für eines unter trockenen Bedingungen.

21.07.2012 Bianca Leppert

Wie sagt man so schön? Geschmäcker sind verschieden. Das trifft auch auf Michael Schumacher und Nico Rosberg zu. Während Schumi bei nassen Bedingungen im Qualifying wieder mal zur Höchstform auflief, schien Nico Rosberg sich auf trockener Strecke wohler zu fühlen.

Im Regen mehr als Podium möglich

Schumi rechnet sich im Regen mehr Chancen aus. "Im Regen haben wir eine Chance auf das Podium oder weiter nach vorne zu kommen, aber im Trockenen ist maximal Platz drei möglich", meint der siebenmalige Weltmeister. "Wir sind im Regen stärker als im Trockenen."  Mit der dritten Startposition hätte er gute Voraussetzungen für das Vorhaben auf das Treppchen zu fahren. Doch am Sonntag soll es ausnahmsweise mal nicht regnen - glaubt man den Meteorologen.

Am Samstagvormittag hatten die Teams die einzige Gelegenheit im dritten Training für längere Zeit auf trockener Piste zu fahren. Mercedes nutzte diese Chance aus und trommelte sogleich zum Longrun mit vollem Tank. Eine Erklärung dafür, warum Schumacher die meiste Zeit am Ende des Feldes herumdümpelte. "Das Auto war im Trocken nicht schlecht", meint Ross Brawn. "Aber wir hatten nicht viel Zeit. Danach haben wir ein bisschen etwas verändert. Das konnten wir im Qualifying aber nicht testen. Morgen soll es viel wärmer werden. Das bringt noch mal eine andere Perspektive."

Mercedes ging mit dem Longrun wie McLaren auf Nummer sicher, um den Reifenverschleiß besser einschätzen zu können. Auch wenn man schon Fortschritte gemacht hat, scheinen die Pneus noch immer Rätsel aufzugeben. "Wir hatten ein paar Probleme an der Vorderachse", sagt Brawn. "Nico war sehr glücklich mit den Slicks."

Rosberg auf Kriegsfuß mit den Intermediates

Mit den Intermediates stand Rosberg hingegen auf Kriegsfuß. Im zweiten Qualifying-Abschnitt schaffte er zu Beginn keine schnelle Zeit, als der Regen stärker wurde wechselte er auf Regenreifen, war aber deutlich langsamer und verpasste mit Platz 17 den Einzug in Q3. „Wenn ich Intermediates auf dem Auto habe und Michael es geschafft hat, dann kann ich das auch schaffen“, dachte sich Rosberg. Schumacher lieferte eine 1.38,010 ab, Rosberg kam nicht über 1.41,551 hinaus.

Rosberg ist optimistisch

"Wir haben das Temperaturfenster verpasst, in dem die Intermediates arbeiten", erklärt Brawn. Rosberg wollte zunächst neue Intermediates aufziehen lassen, dann gab es jedoch Funkprobleme und er blieb eine Runde länger draußen. Da hatten sich die Bedingungen bereits geändert. "In der zweiten Hälfte war es für die Intermediates einfach zu nass", erklärt Brawn. "Frustrierend war, dass wir die Intermediates nicht schon in der ersten Hälfte zum Arbeiten bekommen haben. Das ist vielen Teams passiert."

Rosberg muss aufgrund eines außerplanmäßigen Getriebewechsels nun von Rang 21 starten. Das entmutigt den gebürtigen Wiesbadener bei seinem Heimrennen aber nicht. "Ich bin guter Dinge und überzeugt, dass wir die Punkteränge erreichen können." Und selbst Schumacher ist vorsichtig optimistisch: "Wir werden morgen sicher besser als in Silverstone aussehen, aber wir müssen schauen ob das gut genug ist."

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