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Mercedes hinkt hinterher

Foto: dpa

Norbert Haug sieht seine Mannschaft zwei Monate im Rückstand. Der Mercedes-Sportchef bestreitet, dass nach den Problemen der letzten Wochen komplett neue Motoren gebaut werden mussten, räumt aber ein, dass bedeutende Modifikationen am Mercedes-V8 nötig waren.

14.02.2006 Markus Stier

Mit dem verbesserten Aggregat konnte McLaren-Mercedes den Rückstand auf die Topteams von einer auf 0,7 Sekunden verringern - kein Grund sich zufrieden zurückzulehnen. Beim Team und bei Motorenpartner Mercedes arbeiten die Ingenieure auf Hochtouren, um den Rückstand wettzumachen. "Wir sind noch nicht dort, wo wir Mitte Februar sein wollten. Bei uns ist noch Mitte Dezember", sagt Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Modifikationen am Einlasssystem und an den Kolben haben die Leistungskurve verbessert. Auf 50 PS schätzt McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh den Zuwachs. Die Drehzahl stieg von 18.700 auf 19.500/min. Der aktuelle Cosworth-V8 schafft bereits 20.000 Touren. Zumindest auf dem Prüfstand konnte Mercedes die Haltbarkeit auf 1.600 Kilometer steigern.

Norbert Haug: "Drehzahl gefragt"

Das Hauptproblem bei den Silbernen liegt in der vom Reglement geforderten Rückkehr zu Aluminiumkolben und dem Wechsel von einem langhubigen Motor zu einem Kurzhuber mit größerer Bohrung. "Um Leistung darzustellen, ist Drehzahl gefragt", sagt Haug. Der Schwabe ist jedoch bis zum Saisonbeginn zuversichtlich: "Wir kriegen die Kurve."

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