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Mercedes im Aufwind

Neuer Angstgegner für Red Bull?

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Test - Barcelona - 2. März 2013 Foto: xpb 22 Bilder

Mercedes schockt die Konkurrenz. Lewis Hamilton markierte am vorletzten Testtag von Barcelona mit 1:20.558 Minuten eine vorläufige Bestzeit, die der Konkurrenz zu denken gibt. Werden die Silberpfeile der neue Angstgegner von Red Bull?

02.03.2013 Michael Schmidt

Mercedes wird allerseits gelobt. Von McLaren, Lotus, Sauber. Die Hochrechnungen der Konkurrenz sehen die Silberpfeile als potenziellen Gegner von Red Bull. Die vorläufige Bestzeit von Lewis Hamilton am vorletzten Testtag von Barcelona scheint dies zu bestätigen. Wieder einmal fuhr der Mercedes scheinbar mühelos eine schnelle Runde. Das war auch an allen Tagen zuvor so.

Der neue Teamchef Toto Wolff urteilt vorsichtig optimistisch. "Das Team hat auch im letzten Jahr bei den Testfahrten in Barcelona eine gute Figur abgegeben. Besonders die Dauerläufe gaben Anlass zur Hoffnung. Wie wir wissen, konnte das später dann nur noch selten bestätigt werden. Dieses Jahr ist aber etwas anders. Wir sind von der schnellsten Runde unter allen Bedingungen immer vorne dabei."

Hamilton schockt Gegner mit Superrunde

Hamilton fuhr gleich drei Mal am Vormittag schnell. Seine erste Bestzeit von 1:21.534 Min. erzielte er auf Pirelli-Entwicklungsreifen. Die Codenummer lag unter 700. Deshalb war es eine weiche Mischung, vergleichbar mit den offiziellen "Soft"-Reifen. Pirelli-Reifenchef Paul Hembery dazu: "Der einzige Unterschied ist, dass die Entwicklungsreifen in unserer Backup-Fabrik in Rumänien und nicht in der Türkei gefertigt wurden. Wir wollten nur einmal sehen, wie gut die Qualität an dem anderen Standort ist." Offenbar gut.

Dann legte Hamilton noch zweimal nach. Zuerst 1:20.817 Min, später sogar 1:20.558 Min. - jeweils auf den offiziellen weichen Reifen. Das waren nicht nur mit Abstand die schnellsten Runden, die in diesem Winter in Barcelona gefahren wurden. Es war auch mehr als anderthalb Sekunden schneller als die Maldonado Pole Position aus dem Vorjahr.

Der Weltmeister von 2008 war bei seiner ersten Verbesserung sieben Runden auf der Bahn. Der zweite schnelle Run wurde durch eine Unterbrechung vorzeitig gestoppt. Davide Valsecchi war mit seinem Lotus liegengeblieben.

Mercedes auch im Regen deutlich besser

Ross Brawn nimmt das Lob der Konkurrenz mit einem Lächeln zur Kenntnis, warnt aber: "Letztes Jahr waren wir in Barcelona auch gut. Als wir dann in die Wärme gekommen sind, haben wir Probleme mit den Reifen bekommen. Ich glaube erst dran, wenn wir auch in Melbourne und Malaysia gut sind."

Trotzdem gibt der Engländer zu: "Die Basis des Autos ist gut. Wir haben uns im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Das hat man auch an den Regenzeiten von Rosberg gestern gesehen. Nico fühlte sich sofort wohl, die Balance des Autos war gut. Die Vorderreifen kamen sofort auf Temperatur. Im letzten Jahr war das im Regen für uns ein Problem."

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