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Mercedes im Aufwind

Rosberg optimistisch für Monaco-Quali

Nico Rosberg Foto: Mercedes 110 Bilder

Nach der Pleite von Barcelona hat Mercedes schnell wieder in die Spur gefunden. Das Freie Training von Monaco sorgte für eine deutlich verbesserte Stimmung im Silberpfeil-Lager. Nur der Trainingscrash von Michael Schumacher trübte das Bild ein wenig.

26.05.2011 Tobias Grüner

Eigentlich wollte Mercedes schon in Barcelona angreifen. Mit einem großen Update-Paket sollte endlich ein spürbarer Schritt in Richtung Spitze gelingen. Doch dann folgte der Tiefschlag im Rennen. Mit Rundenrückstand auf den Plätzen sechs und sieben waren Schumacher und Rosberg weiter vom angepeilten Podium entfernt denn je.

Vor dem Rennen in Monaco spuckte man entsprechend vorsichtige Töne. Umso größer war die Freude nach dem Freien Training. "Das Auto läuft gut. Besonders auf einer schnellen Runde. Da kann man drauf aufbauen", strahlte Nico Rosberg nach der drittbesten Zeit des Tages.

Rosberg will im Monaco-Qualifying nach vorne

Der Silberpfeil wurde im Laufe der beiden Trainingssitzungen immer schneller. Am Ende konnte Rosberg sogar den Red Bull von Sebastian Vettel hinter sich halten. Von der Bestzeit Alonsos war der Wahl-Monegasse nicht einmal zwei Zehntel entfernt. "Wir haben heute gut gearbeitet und viele Setup-Änderungen gemacht. Damit sind wir immer weiter in die richtige Richtung gekommen", so Rosberg zufrieden.

Der 26-Jährige hat sich nach eigener Aussage von Beginn an wohl gefühlt in seinem Auto. Auch die ersten Erfahrungen mit dem superweichen Reifen waren positiv. Der nicht gerade als reifenschonend bekannte Mercedes ließ die rotmarkierten Gummis relativ lange am Leben. Für den Samstag ist Rosberg sehr zuversichtlich. "Ich bin überzeugt, dass wir sehr weit vorne stehen können im Qualifying."

Schumacher sorgt für Arbeit in der Mittagspause

Michael Schumacher konnte dagegen nicht viel zur guten Laune im Mercedes-Motorhome beitragen. Im ersten Training demolierte der fünffache Monaco-Sieger seinen Dienstwagen bei einem Ausflug in die Reifenstapel. In Training zwei blieb Schumi mehr als eine Sekunde hinter Rosberg zurück.

"Wir haben das Setup gewechselt und dann haben die Bremsen vor der ersten Kurve blockiert", erklärt Schumacher seinen Fauxpas. "Danach habe ich mich zu spät entschieden, den Notausgang zu nehmen. Deshalb ging es in die Bande. Die Mechaniker haben aber super Arbeit geleistet. Das Auto war am Nachmittag genauso schnell wie am Morgen."

Zuversicht gibt dem 42-Jährigen vor allem die Leistung des Teamkollegen. "Was Nico heute in Sachen Speed auf einer Runde gezeigt hat, hat gut ausgesehen. Auch unsere Longruns haben sehr vernünftig ausgeschaut."

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