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Mercedes in Hockenheim

Schumacher will Fans feiern lassen

Michael Schumacher Nico Rosberg Mercedes 2012 Foto: Mercedes 51 Bilder

Es wäre die perfekte Story: Michael Schumacher feiert seinen ersten Formel-1-Sieg seit seiner Rückkehr vor heimischer Kulisse. Doch die Konkurrenz allein aus dem schwarz-rot-goldenen Lager ist groß. Und die Frage ist: Wie stark ist der Silberpfeil auf dem Hockenheimring?

13.07.2012 dpa

Michael Schumacher setzt beim Heimrennen auf den Fan-Bonus und will die Silberlinge dafür selbst in Partylaune versetzen. "Wir haben uns fest vorgenommen, dass wir allen über das Wochenende Anlass zum Feiern geben werden", kündigte der 43 Jahre alte Mercedes-Pilot vor dem Großen Preis von Deutschland in einer Woche auf dem Hockenheimring an. Als bis dato letzter Deutsche konnte Schumacher das Heimrennen gewinnen.

Mercedes besser drauf als in den Vorjahren

Doch das ist schon wieder sechs Jahre her. Damals siegte Schumacher im Ferrari und lockte Jahr für Jahr die Rotkäppchen in Scharen an die Strecke. Diesmal tragen die Schumacher-Fans Silber. Und nach Rang drei in Valencia hat sich der 91-malige Grand-Prix-Gewinner den erneuten Angriff im Mercedes AMG aufs Podium vorgenommen.

"Wir sind in diesem Jahr zum ersten Mal als Mercedes-Werksteam in der Lage, immer wieder mal da vorne rein zu fahren, und daher wünschen wir uns natürlich viel Unterstützung von den Fans, die wir ihnen dann wiederum mit Leistung zurück geben wollen", sagte Schumacher. Vor einem Jahr war er auf dem Nürburgring Achter hinter Teamkollege Nico Rosberg geworden.

2010 beim ersten Heimauftritt nach seiner Rückkehr in die Formel 1 hatte sich der siebenmalige Weltmeister auf dem Hockenheimring mit Rang neun ebenfalls direkt hinter Rosberg zufriedengeben müssen. Das soll diesmal besser werden. Die Streckencharakteristik des vor zehn Jahren erneuerten 4,574 Kilometer-Kurses mit langen Geraden und kurzen Kurven sollte dem Silberpfeil liegen.

Rosberg schon als Kind im Motodrom

Ein Highlight ist zweifelsohne für Fans und Fahrer das Motodrom. Rosberg hat daran ganz besondere Erinnerungen. 1995 fuhr er im Auto seines Vaters Keke Rosberg bei dessen letztem DTM-Rennen über den stadionähnlichen Streckenabschnitt. Es war der Moment, in dem sich Rosberg entschloss, Rennfahrer zu werden.

"Hockenheim ist ein ganz spezielles Rennen für uns und insbesondere für mich", sagte der gebürtige Wiesbadener, der nur zu gerne an seinen Sieg - den ersten für die selbst ernannte deutsche Formel-1-Nationalmannschaft - in China oder Rang zwei in Monte Carlo anknüpfen würde.

Auch Vettel will den ersten Heimsieg

Doch die Konkurrenz wird nicht ohne Gegenwehr zuschauen. Allen voran will Doppelweltmeister Sebastian Vettel seinen Heimfluch endlich loswerden. Bislang konnte der Red-Bull-Pilot vor den eigenen Fans noch nie gewinnen.

Auch er darf auf große Unterstützung hoffen - seine Heimat Heppenheim liegt gerade mal rund 50 Kilometer vom Hockenheimring entfernt. "Wir sind vielleicht nicht für unsere Strände und Meere berühmt, aber ich weiß jetzt schon, dass die Fans und die Stimmung wieder genial sein werden", prophezeite Vettel bereits. Darauf setzt aber auch Kumpel Schumacher.

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