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Mercedes kämpfte mit den Bremsen

Hamilton hofft auf mehr Probleme

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - Bahrain - Test - 19. Februar 2014 Foto: xpb 144 Bilder

Lewis Hamilton drehte am ersten Testtag in Bahrain die viertmeisten Umläufe. Trotz kleiner Schwierigkeiten ist der Brite glücklich. Um die Performance wolle sich Mercedes erst im Lauf der Tests kümmern.

19.02.2014 Andreas Haupt

Die Zeitentabelle nach dem ersten Testtag in Bahrain muss zwar noch mit Vorsicht gelesen werden, doch sie gibt ein weiteres Indiz über das aktuelle Kräfteverhältnis in der Formel 1. Auf den ersten vier Rängen positionierten sich drei Rennwagen, die eine Mercedes-Power-Einheit im Heck tragen. Das Werksteam landete dabei mit Lewis Hamilton auf Rang drei, hinter Nico Hülkenberg (Force India) und Fernando Alonso (Ferrari) sowie vor Kevin Magnussen (McLaren). "Es ist schon mal gut, dass die Mercedes-Autos vorne stehen", erzählte Hamilton, nachdem er sein Dienstfahrzeug verlassen hatte.

Mercedes schafft nicht das geplante Programm

Insgesamt spulte der Ex-Weltmeister etwas mehr als 400 Kilometer oder 74 Runden auf dem Bahrain International Circuit ab. Seine schnellste Zeit: 1:37.908 Minuten. Der aufgestellte Plan sah eigentlich noch mehr Umläufe vor. Doch ein Problem mit den Bremsen kam Mercedes in die Quere.

Durch einen Software-Fehler legten die hinteren Bremsbacken auch während der Fahrt ständig an und schleiften mit. Am Nachmittag umrundete Hamilton daher nur noch selten die Strecke. Am frühen Morgen absolvierte der Mercedes-Fahrer zahlreiche Aerodynamik-Tests, weshalb sein Bolide mit Messgeräten ausgestattet worden war. Auch eine GoPro-Kamera wurde von den Fotografen an seinem AMG F1 W05 gesichtet. Bis Mittwoch seien die Schwierigkeiten behoben, so der Brite. Generell habe er noch nicht das 100-prozentige Vertrauen in den Bremsen. Ein Problem, das er bereits aus dem letzten Jahr kennt.

Hamilton zieht aus dem Negativen das Positive. "Heute haben wir nicht die Rundenanzahl geschafft, die wir uns vorgenommen haben. Aber es war ja erst der erste Tag und wir werden noch viele Umläufe abspulen können", erzählt er in der Presserunde und erläutert weiter: "Hoffentlich finden wir während den Tests weitere Probleme, die während der Saison auftauchen könnten, um diese zu beheben."

Hamilton fühlt sich bei Mercedes besser integriert

In seinem zweiten Jahr bei Mercedes fühlt sich Hamilton noch besser integriert in das Team. Die Harmonie stimme, dazu sei viel positive Energie im Rennstall zu verspüren. Der 29-Jährige ist äußerst glücklich mit der Arbeit seiner Mannschaft. Er bezieht sich auch auf den starken ersten Wintertest in Jerez: "Es ist ziemlich beeindruckend, wie wir alles zusammenbekommen haben und unsere Kilometer sammeln. Insbesondere wenn man daran denkt, wie schwierig es durch die neuen Regeln ist. Ich bin sehr stolz auf die Arbeit meines Teams."

In Bezug auf die Performance seines und der restlichen Autos möchte Hamilton noch keine detaillierten Aussagen treffen. Auch weil sein Team noch nicht alles aus dem neuen Mercedes-V6-Turbo und dem Energierückgewinnungssystem ERS herausgeholt hat. "Es ist ziemlich schwierig zu beurteilen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen, was die Geschwindigkeit anbetrifft. In Sachen Zuverlässigkeit sind wir aber da", meint Hamilton und erklärt: "Das Team gibt mir vor, welche Motoreinstellung ich wann fahren soll. Sie haben mir gesagt, dass noch mehr kommt."

Durch die neuen Regeln und den geringeren Abtrieb fühle sich das Auto noch nicht so gut wie in den letzten Jahren an. "Aber wir werden wieder auf dieses Niveau kommen." Den entscheidenden Parameter für die kommende Saison hat er bereits ausgemacht: die Zuverlässigkeit.

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