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Mercedes macht Fortschritte

Motorkomponenten halten 5.820 Kilometer

Mercedes F1 V6 2014 Motor Foto: Mercedes 28 Bilder

Die Formel 1-Saison 2014 rückt immer näher. Größtes Problem wird die Zuverlässigkeit. Ein Antriebseinheit muss rund 4.000 Kilometer halten. Mercedes ist auf einem guten Weg dorthin. Einige Bausteine halten bereits über 5.000 Kilometer.

13.11.2013 Michael Schmidt

Bei den Motorenherstellern tickt eine imaginäre Uhr. Am 28. Januar 2014 beginnt für sie die Stunde der Wahrheit. Dann muss beim ersten Wintertest in Jerez die Rennstrecke halten, was der Prüfstand verspricht. Das größte Fracksausen haben die Motorenhersteller nicht vor dem Spritverbrauch, sondern der Zuverlässigkeit.

Wer mit fünf Motoren pro Fahrer über die vermutlich 20 Grand Prix kommen will, der muss für den V6-Turbo, den Turbolader, die beiden Elektromotoren, die Batterie und die Leistungselektronik eine Laufzeit von rund 4.000 Kilometer je Einheit einrechnen. Bis Mitte Oktober hörte man bei Mercedes, Renault und Ferrari durch die Bank, dass 3.000 Kilometer das höchste der Gefühle seien.

Phase 3-Motor von Mercedes auf dem Prüfstand

Doch in den letzten drei Wochen hat sich viel getan. Das bestätigten Niki Lauda für Mercedes und Alain Prost für Renault gegenüber auto motor und sport. In Bezug auf die Haltbarkeit ist offenbar ein Durchbruch erzielt worden. Einige der Schlüsselkomponenten bei Mercedes haben bereits über 5.000 Kilometer gehalten. Der Rekord liegt bei 5.820 Kilometer. Auf dem Prüfstand.
 
Die größte Hängepartie sind immer noch die Lithium-Ionen-Batterien. Mercedes lässt sie in China zusammenbauen. Die Qualitätskontrolle erfolgt in Chicago. Der Motor, der zurzeit auf den Prüfständen in Brixworth läuft, ist bereits ein sogenanntes Phase 3-Triebwerk. Also das Endprodukt. Mit diesem Motor werden die Testphase und die Rennen bestritten. Auch Renault probt bereits mit der endgültigen Motorversion.

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