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Mercedes mit starkem Auftritt in Monaco

Hinterreifen ausnahmsweise kein Problem

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Monaco - 23. Mai 2013 Foto: xpb 22 Bilder

Es ist erst Donnerstag, aber schon jetzt sieht Mercedes in Monaco verdammt stark aus. Nico Rosberg war in beiden Trainings vorne, im zweiten Training bekam er Unterstützung von Lewis Hamilton auf Platz zwei. Dieses Mal sind nicht die Hinterreifen das Problem.

23.05.2013 Bianca Leppert

Es war in der Vergangenheit immer wieder das gleiche Spiel. Mercedes stand auf Pole-Position, aber die einzige Frage lautete, wie lange sich die Silberpfeile vorne halten können. Zuletzt wurde Nico Rosberg in Spanien früh durchgereicht. Auch wenn er sich länger vorne halten konnte als in Bahrain. Das Problem waren immer die Hinterreifen.

Monaco hilft Mercedes in mehreren Punkten

"Unser Longrun sieht gut aus", sagte Toto Wolff nach den Trainings. Im Vergleich mit Lotus und Ferrari kann Mercedes mit den 1.20er Rundenzeiten durchaus mithalten. Beide Piloten absolvierten einen Longrun auf Supersoft- sowie Soft-Reifen. Rosberg war 22 Runden mit viel Sprit an Bord auf den ganz weichen Gummis unterwegs und drehte in der 16. Runde dieses Longruns noch eine gute 1.19er Zeit - was aber teilweise auch der Streckenentwicklung zuzuschreiben ist.

Monaco kommt den AMG W04 gleich in mehrfacher Hinsicht entgegen. Dank dem überholfeindlichen Charakter könnten die Silberpfeile bei gewohnt gutem Qualifying alle hinter sich halten. Zum anderen ist der Reifenverschleiss in Monaco traditionell eher gering. Hinzu kommt, dass sich das Reifenproblem im Fürstentum verlagert. "Dieses Mal sind nicht die Hinterreifen das Problem, sondern der linke Vorderreifen", meint Wolff. "Wenn wir schon ein Problem haben, dann haben die anderen das erst Recht. Das kommt uns hier entgegen."

Über Funk wurde Rosberg von seinem Ingenieur während seines Longruns aufgefordert, auf das Reifenmanagement zu achten, da sie sonst überhitzen könnten. Die Techniker informierten Rosberg aber auch, dass die Reifenabnutzung ganz gut aussehe. Der Wahlmonegasse gab zurück: "Ich bin noch nicht ganz zufrieden, aber ok."

Hamilton sieht Verbesserungspotenzial

Mit der Pole-Position rechnet Wolff trotz der Bestzeiten seines Schützlings Rosberg aber noch nicht zu 100 Prozent. "Es ist erst Donnerstag", sagt der Mercedes-Motorsportchef. "Die anderen schlafen nicht." Lewis Hamilton sieht ohnehin noch Verbesserungsbedarf bei seiner Leistung auf einer Runde. "Es liegt teilweise an der Balance des Autos, teilweise noch an mir", meint er.

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