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Mercedes Quali-Pleite in Monza

Vettel-Zeit wäre drin gewesen

Lewis Hamilton - GP Italien 2013 Foto: xpb 72 Bilder

Bei Mercedes lief am Qualifying-Samstag in Monza nicht viel zusammen. Nico Rosberg wurde unter Wert geschlagen und startet nur von Rang 6. Für Lewis Hamilton war sogar schon im Q2 Schluss, nachdem er sein Auto beschädigt hatte und aufgehalten wurde.

07.09.2013 Tobias Grüner

"Das war nicht gerade ein toller Tag für uns", fasste Ross Brawn das Qualifying-Ergebnis von Mercedes etwas geknirscht zusammen. Nach 4 Pole Positions in Folge gab es in Monza am Samstag (7.9.2013) nur Magerkost. Platz 6 für Nico Rosberg, Platz 12 für Lewis Hamilton. Mit der Pole Position von Sebastian Vettel scheint der WM-Titel in weite Ferne gerückt.

Die Silber-Misere begann allerdings schon im dritten Freien Training am Vormittag. Ein überhitztes Hydraulik-System zwang Rosberg beim Abschlusstest zum Zuschauen. "Wir haben dadurch leider nicht das richtige Setup gefunden. Wenn man das im Qualifying nachholen muss, ist das nicht ideal", klagte der Pilot anschließend.

Rosberg ohne Vertauen ins Auto

Außerdem habe ihm durch die fehlende Trainingszeit das Vertrauen in das Auto gefehlt. "Wenn alles gepasst hätte, glaube ich schon, dass die Zeit von Sebastian (Vettel) drin gewesen wäre", so Rosberg. Für das Rennen bleibt der Wahlmonegasse trotz des suboptimalen Setups optimistisch. "Mit mehr Sprit ist das nicht so gravierend. Da ist ein bisschen Untersteuern sogar hilfreich. Aber ich habe 2 Ferrari vor mir. Das wird also nicht einfach, nach vorne zu kommen."

Für Teamkollege Lewis Hamilton verlief der Tag sogar noch frustrierender. Der WM-Dritte verpasste nach 66 Rennen in Folge erstmals wieder das Q3. Die Pole Position-Serie riss nach 4 Rennen. "Das war heute meine schlechteste Leistung des ganzen Jahres", entschuldigte sich der Brite kurz nach dem Qualifying.

Doch Brawn nahm seinen Piloten in Schutz. "Er ist selbst sein härtester Kritiker. Das zeigt seinen Charakter. Auch wir im Team haben heute sicher nicht alles richtig gemacht. Solange aber jeder sein Bestes gibt, muss er sich nichts vorwerfen lassen."

Sutil hält Hamilton auf

Was genau bei Hamilton schiefgelaufen ist, kam erst nach dem Qualifying ans Licht. Bei seinem Q2-Run war der Weltmeister von 2008 zu heftig über die Kerbs gerumpelt und hatte sich den Unterboden beschädigt. "Das kostete ordentlich Abtrieb", erklärte der Fahrer die mäßige Zeit. Die Teamleitung verzieh ihm den Lapsus: "Es war vielleicht sein erster Fehler in diesem Jahr", so Brawn.

Selbst mit dem beschädigten Auto hätte Hamilton vielleicht seine Q3-Serie aufrechterhalten können. Doch beim zweiten Run stand ihm Adrian Sutil in der Parabolica im Weg. "Ich weiß nicht, ob die Runde für den Einzug in die Top Ten gereicht hätte. Das interessiert mich jetzt auch nicht mehr", gab sich Hamilton verärgert. Die Strafe für Sutil konnte ihn auch nicht erfreuen. "Er hätte ja sowieso hinter mir gestanden."

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