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Silberpfeile vor Saisonstart

Mercedes redet Ferrari stark

Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1-Test - Barcelona - 3. März 2016 Foto: Stefan Baldauf 25 Bilder

Der letzte Programmpunkt von Mercedes vor dem Saisonstart in Melbourne war die Auftakt-Pressekonferenz in den heiligen Hallen der Firma. Teamchef Toto Wolff, Lewis Hamilton und Nico Rosberg taten alles, um Ferrari stark zu reden.

11.03.2016 Michael Schmidt

In Fellbach steht die ganze Motorsportgeschichte von Mercedes. Alle Rennautos, die den Stern auf der Rennstrecke vertreten haben, fristen hier ihren Ruhestand. Die Ikonen sind in 18 Holz-Schubladen untergebracht. Vor dieser einzigartigen Kulisse gab der Titelverteidiger die letzte Pressekonferenz vor der Abreise nach Melbourne.

Eines hatten alle Aussagen gemeinsam. Sie redeten Ferrari stark. Bloß nicht den Eindruck erwecken, es könnte erneut ein Alleingang für Mercedes werden. Doch je mehr Mercedes die Stärke von Ferrari lobt und die eigenen Qualitäten offenlässt, umso mehr geht der Verdacht um, dass die Silberpfeile erneut die Nase vorn haben.

Mercedes erwartet Ferrari-Upgrade in Melbourne

Teamchef Toto Wolff lobte zwar die überragende Standfestigkeit des neuen Autos, ließ sich aber über den wahren Speed des neuen W07 nicht aus: "Von der Performance her sollten wir unter den Top-Autos sein." Dann warnt er: "Ferrari sieht auch sehr gut aus. Sie hatten bei den Testfahrten einige interessante Runden, die uns zeigen, dass sie bei der Musik sind."

Auch Nico Rosberg ist überzeugt, dass Ferrari näher gerückt ist. Lewis Hamilton geht noch mehr ins Detail: "Ferrari hat sich unheimlich verbessert. Sie sind starke Zeiten beim Test gefahren, und ich glaube, dass sie bis Melbourne noch ein Upgrade bringen. Wir werden einen echten Kampf mit ihnen erleben." Er sagt aber auch: "Durch die vielen Kilometer haben wir ein extrem gutes Verständnis vom Setup und von den Reifen."

Mercedes lockert Benimm-Regeln

Auf das interne Duell angesprochen, meinten Hamilton und Rosberg übereinstimmend: "Die Saison beginnt bei Null. Es wird wieder eine enge Nummer." Während sich Rosberg über die Einschränkungen am Funk freut, kritisiert Hamilton. "Du musst dir jetzt viel mehr merken. Wir werden am Anfang viele Erinnerungs-Sticker am Lenkrad sehen. Es wird auch Fehler geben. Für mich machen viele der Dinge, die jetzt verboten sind, wenig Sinn, weil sie nichts mit der Performance zu tun haben, sondern nur dazu da sind, das Auto am Laufen zu halten."

Toto Wolff verriet, dass es in diesem Jahr einige Lockerungen der internen Benimm-Regeln auf der Rennstrecke geben wird. Die Rennfahrer haben mehr Freiheiten. Erklärung: "Wir haben die Regeln gelockert, weil nach 3 Jahren mehr Vertrauen da ist.

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