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Mercedes-Sportchef Norbert Haug

Silberpfeile machen Schritt nach vorne

Foto: dpa 46 Bilder

Mit den Plätzen fünf und sechs hat das McLaren-Mercedes-Duo Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton in Shanghai das Maximum rausgeholt. Mercedes-Sportchef Norbert Haug ist mit der Entwicklung zufrieden.

21.04.2009

"Über das ganze Wochenende gesehen haben wir einen Schritt nach vorne gemacht", fasste Haug die Auswirkungen des neuesten Aerodynamik-Pakets zusammen. Vor allem die Qualifikation, in der Hamilton bis in die Top-Ten fahren konnte, gibt Zuversicht für die Zukunft.

Neuer Diffusor am McLaren Mercedes

Allerdings sind damit noch längst nicht alle Probleme behoben. "Im Rennen hat man deutlich gesehen, dass uns immer noch Abtrieb fehlt. Im Regen war das natürlich besonders von Nachteil." Zum dritten Saisonrennen hatten die McLaren-Designer einen neuen Diffusor nach konventioneller Bauart sowie neue Front- und Heckflügel eingepackt. Doch trotz des neuen Aeropakets gebe es in diesem Bereich noch immer ein Defizit gegenüber der Konkurrenz.
 
Im mangelnden Abtrieb sieht der Mercedes-Sportchef auch die Hauptursache für die drei Dreher von Weltmeister Lewis Hamilton. "Ich möchte Lewis gar nicht kritisieren. Mit drei Drehern noch auf den sechsten Platz zu fahren, ist übrigens auch eine Leistung." Hamilton konnte vor allem im ersten Rennabschnitt mit guten Überholmanövern glänzen. Seine Ausrutscher warfen ihn dann am Ende aber hinter Teamkollege Kovalainen.
 
"Heikki ist etwas auf Nummer sicher gefahren", erklärte Haug. In den ersten zwei Rennen war der Finne jeweils nicht über die erste Runde hinausgekommen. Mit den vier Zählern hat Kovalainen nun in der WM-Wertung mit dem Champion im eigenen Team gleichgezogen. Nicht nur aus McLaren-Sicht war das Rennen somit ein Erfolg, sondern auch für Mercedes im Speziellen: "Vier der ersten sechs Autos sind mit Mercedes-Motoren unterwegs. Und beinahe wäre mit Adrian Sutil auch noch ein Fünfter in den Punkten gelandet", freute sich Haug sichtlich stolz.

KERS auch auf nasser Piste

Auch an der KERS-Front gab es gute Nachrichten zu vermelden. Hatten in Malaysia noch viele Teams den Hybrid-Antrieb im Regen abgeschaltet, nutzten die Silberpfeile den Boost auch auf nasser Piste. Scheinbar mit Erfolg: "Das hat uns bei einigen Überholmanövern geholfen." Neben den zwei McLaren war nur noch Heidfeld mit KERS unterwegs. "Wir haben somit 66,6 Prozent des gesamten KERS-Feldes gestellt", lautet die einfache Rechnung des Schwaben.

Trotz aller Fortschritte waren die beiden Red Bull auch für McLaren außer Reichweite. "Die haben einfach einen guten Job gemacht. Das muss man anerkennen", so Haug. Für Sebastian Vettel freute es den 56-Jährigen besonders: "Das war Spitzenklasse, was der abgeliefert hat. Das ist gut für Deutschland und auch für die Formel 1."

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