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Mercedes-Teamchef Toto Wolff

Stallregie-Entscheidung wurde vertagt

Toto Wolff - GP Belgien 2014 Foto: xpb 58 Bilder

Nach der Kollision der beiden Piloten brennt bei Mercedes der Baum. Teamchef Toto Wolff hat angekündigt, dass sich etwas an der Politik des freien Fahrens ändern könnte. Direkt nach dem Rennen in Belgien wollten die Verantwortlichen aber noch keine Entscheidung treffen.

24.08.2014 Tobias Grüner

Der Mercedes-Zwist bestimmt die Schlagzeilen. Die Kollision in Spa brachte das Fass zum überlaufen. Auch Teamchef Toto Wolff zeigte sich nach dem Rennen extrem verärgert über die verschenkten Punkte. "Das ist nicht akzeptabel. Rennunfälle können passieren. Rennunfälle zwischen Teamkollegen sollten nicht passieren. Rennunfälle in Runde 2 eines 44-Runden-Rennens mit einem dominanten Auto sind ein No-Go. Wir haben einen weiteren Sieg verloren. Wir haben einen Doppelsieg verloren. Es gibt wieder viele Diskussionen um die Fahrer."

Unerwartet geriet Mercedes allerdings nicht in diese Situation. "Im Hinterkopf habe ich es immer befürchtet. Ich habe immer damit gerechnet, dass es soweit kommen wird. Vielleicht ist es jetzt etwas früher eingetreten als gedacht." Laut Wolff ist es aber kein Wunder, dass es gerade jetzt passiert ist: "In der zweiten Saisonhälfte wird der Kampf intensiver. Wir müssen die Situation auch mit größerer Intensität kontrollieren."

Wolff will Mercedes-Politik überdenken

Heißt das im Umkehrschluss, dass Mercedes seine Politik des freien Fahrens überdenken muss? "Leider ja", antwortet Wolff. "Im Detail kann ich noch nicht sagen, wie sich das genau auswirken wird. Wir sind alle Fans. Und wir schulden es allen da draußen und auch uns selbst, dass wir sie frei fahren lassen. Diese Philosophie hat heute aber dazu geführt, dass Mercedes viele Punkte verloren hat. Wir wollen nicht in Abu Dhabi in der Situation sein, dass wir die Meisterschaft verlieren, weil wir zu sehr Racefans sind."

"Wir haben den Selbstzerstörungsknopf noch nicht gedrückt. Wenn man das aber jetzt nicht vernünftig regelt, dann kann es dazu kommen. Es steht viel auf dem Spiel. Es ist eine Sache, dass wir guten Rennsport und harte Kämpfe genießen, aber wenn man am Ende der Saison wie ein Idiot dasteht, weil die Kämpfe zu hart waren, dann ist auch nichts gewonnen."

Noch keine Entscheidung über Stallregie

38 Minuten dauerte die Sitzung der Verantwortlichen mit den Fahrern. Ohne Entscheidung in Sachen Stallregie reist das Team aus Spa ab. "Nach einer Stunde kann man keinen Hüftschuss machen. Wir haben uns alles angeschaut und werden in den nächsten Tagen eine Entscheidung treffen", so Wolff.

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