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Mercedes Updates im Video

Infrarot-Trick und passives DRS

Mercedes - Update GP Deutschland 2013 - Piola Technik Foto: Piola Animation 25 Bilder

Mercedes zeigt sich dieses Jahr als eines der innovativsten Teams der Formel 1. Auch zum Heimrennen auf dem Nürburgring hatten die Ingenieure einige interessante Updates im Gepäck. Wir zeigen Ihnen die Technik-Tricks in unserem exklusiven Video.

23.07.2013 Tobias Grüner

Mercedes hatte nach der verkorksten Saison 2012 versprochen, dass man dieses Jahr besser für den Entwicklungswettlauf gerüstet ist. Und die Ingenieure halten ihr Wort. Bei den letzten 7 Rennen stand 6 Mal ein Silberpfeil auf der Pole Position. Der Speed stimmt also. Nur das Reifenproblem stand dem Erfolg zuletzt wieder einmal im Weg.

Mercedes - Update GP Deutschland 2013 - Piola Technik
Mercedes F1-Technik: Die Updates vom Nürburgring 1:11 Min.

Infrarot-Thermosensor auf dem Frontflügel

Aber auch an dieser Baustelle wird bei Mercedes hart gearbeitet. Als erstes Team der Formel 1 hat Mercedes einen Thermo-Sensor direkt auf dem Frontflügel montiert, der rückwärts auf die Vorderreifen gerichtet ist. Die Infrarot-Kamera im Mini-Format liefert den Ingenieuren an der Box während des Rennens Live-Daten über die Hitzeentwicklung auf der Lauffläche.

Eigentlich wollte Mercedes auch bei den Young Driver Tests in Silverstone neue Teile testen. Doch diese Möglichkeit wurde dem Team bekanntlich durch das FIA-Tribunal verweigert. Deshalb mussten vor dem Rennen am Nürburgring Sonderschichten in der Silberpfeil-Fabrik in Brackley geschoben werden. Ein wichtiges Update - das passive DRS - wurde vorgezogen.

Passives DRS noch 2013 im Renneinsatz?

Die Ingenieure wollten unbedingt einen Testlauf mit der Topspeed-Hilfe fahren. Nico Rosberg hatte die Ehre, das passive DRS erstmals dieses Jahr im Rahmen eines Rennwochenendes auszuprobieren. Es war allerdings nie geplant, das System über das erste Training hinaus einzusetzen. Es ging nur darum, erste Messdaten zu sammeln.

"Wir schließen aber nicht aus, dass wir es dieses Jahr noch rennfertig bekommen", machte Teamchef Ross Brawn den Mercedes-Fans Hoffnung. Da der Technik-Trick 2014 nicht verboten ist, lohnt es sich hier besonders, Entwicklungsressourcen zu investieren. Doch immer noch gibt es zwei Probleme bei der gezielten Störung der Strömung am Heckflügel.

Es muss 100 Prozent sichergestellt werden, dass die Luft nur ab einer bestimmten Geschwindigkeit durchgelassen wird und nicht vorher. Sonst erleben die Piloten in Kurven unliebsame Überraschungen. Zweitens kämpfen die Ingenieure noch damit, die Strömung kontrolliert wieder anliegen zu lassen, damit der Heckflügel beim Bremsen vollen Anpressdruck liefert.

In unserem exklusiven Technik-Video zeigen wir Ihnen, wie der DRS-Trick bei Mercedes funktioniert und was es zuletzt sonst noch Neues am Silberpfeil gab. Die Erläuterung zu den einzelnen Updates gibt es wie immer in der Bildergalerie.

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