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Mercedes-Upgrades funktionieren

"Die Sorge vor Ferrari ist immer da"

Toto Wolff & Niki Lauda - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - 18. April 2015 Foto: Wilhelm 125 Bilder

Das Facelift des Mercedes AMG W06 hat seine erste Prüfung bestanden. Der Silberpfeil war am ersten Trainingstag zum GP Spanien nicht nur auf eine Runde das schnellste Auto, sondern auch auf die Distanz. Trotzdem warnt Teamchef Toto Wolff vor Ferrari.

09.05.2015 Andreas Haupt

Diese drei Zehntel sind angekommen. Bei Mercedes haben die Windkanaldaten gehalten, was sie versprochen hatten. Der Vorsprung auf Ferrari ist nach den Erkenntnissen des ersten Trainingstages größer geworden. Selbst wenn man den Umstand abzieht, dass Barcelona eine Mercedes-Strecke ist. Das haben schon die Wintertests gezeigt. Das Auto mit dem meisten Abtrieb gewinnt in den 16 Kurven des Circuit de Catalunya überproportional viel.

Mercedes auch in Monte Carlo schnell

Auf eine Runde war Mercedes wie immer eine Macht. Auf den harten Reifen betrug der Vorsprung 0,978 Sekunden, auf den weichen 0,408 Sekunden. "Wir sind auf den harten Reifen im Verhältnis besser gefahren als auf den weichen", bilanziert Teamchef Toto Wolff. Noch dramatischer fiel der Vorsprung bei  den Rennsimulationen aus. Und das ist normalerweise die Stärke von Ferrari. Mit der weicheren Reifensorte lag Nico Rosberg im Rundenschnitt 1,208 Sekunden vor Sebastian Vettel, mit der harten 1,880 Sekunden vor Kimi Räikkönen.

Trotzdem warnt Toto Wolff: "Die Sorge vor Ferrari ist immer da. Oder sagen wir besser Skepsis. Sonst wiegen wir uns zu sehr in Sicherheit. In Bahrain hatten wir am Freitag unser Setup nicht gefunden. Erst am Sonntag hat es gepasst. Vielleicht ist Ferrari hier das gleiche passiert, und sie schlagen jetzt zurück."

Wolff spricht von "komischem Trainingstag"

Noch etwas macht Wolff stutzig. Die Zeitunterschiede im Feld sind teilweise extrem groß. "Es war ein komischer Trainingstag. Alle Fahrer haben über ein Grip-Problem geklagt. Auch unser Auto ist hin und her gerutscht. Die Fahrer sind quer in die Kurve rein und quer wieder rausgefahren. Wir haben einen soliden Vorsprung, können uns aber einige Dinge auch nicht erklären."

Ein Detail macht Toto Wolff und Niki Lauda Mut für die Zukunft. Der Mercedes ist das mit Abstand schnellste Auto im letzten Streckensektor. Und der besteht aus 7 Kurven, die zum Großteil langsam sind. Das spricht auch für guten mechanischen Grip. "Der dritte Sektor lässt uns hoffen, dass wir auch in Monte Carlo schnell sein werden."

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