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Mercedes will die Mehrheit an McLaren übernehmen

Mercedes plant die Übernahme der Mehrheit am britischen Rennstall McLaren. Wie aus dem Umfeld des Rennstalls bekannt wurde, verhandelt der Autohersteller seit Oktober 2007 mit der McLaren-Spitze darüber, die Aktienmehrheit zu übernehmen.

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Dem Vernehmen nach hat man sich über die Größenordnung der Aktienverschiebung und den Preis bereits geeinigt und eine Vollzugsmeldung nur deshalb verschoben, weil eine Bekanntgabe bei der Präsentation des neuen McLaren MP4-23 Mercedes vor einer Woche in Stuttgart wie eine feindliche Übernahme ausgesehen hätte. Den Informationen zufolge soll die Einigung noch vor dem Saisonstart Mitte März bekannt gemacht werden.

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Ron Dennis beschwichtigte gegenüber auto motor und sport, dass jeden Winter Gespräche zu diesem Thema geführt würden. Wenn der Fall X eintrete, dann, weil es das Beste für das Unternehmen sei. Er unterstreicht: "Bis heute hat keiner der Aktionäre je einen Penny aus der Firma genommen."

Konsequenzen der Spionageaffäre

Mercedes will die Mehrheit des Rennstalls übernehmen, um mehr Kontrolle zu haben. Fehler wie in der Spionageaffäre oder beim Verlust des Fahrertitels sollen in Zukunft vermieden werden. Der Autokonzern war auch mit dem Krisenmanagement des englischen Partners nicht zufrieden. In der Spionageaffäre hätte man zu spät den Schlussstrich gezogen, und der Einspruch gegen die Wertung des GP Brasilien wäre in der Szene ebenfalls nicht auf Verständnis gestoßen. McLaren könne sich bei seinem deutschen Partner bedanken, dass man im Spionagefall mit einem blauen Auge davongekommen ist, erfuhr auto motor und sport aus FIA-Kreisen. Ohne die vermittelnde Diplomatie aus Stuttgart wäre McLaren von der WM 2008 ausgeschlossen worden.

Autor: ams
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