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Formel 1: Neuer Lufteinlass am Silberpfeil

Mercedes zeigt radikales Airbox-Design

Mercedes GP Airbox Foto: xpb 10 Bilder

Mercedes GP kommt nach Spanien mit einem völlig überarbeiteten Auto. Was aber kaum einer wusste: Neben dem Radstand wurde auch die Airbox am Silberpfeil umgebaut. Mercedes verwendet ein Design, das man so noch nicht gesehen hat.

06.05.2010 Tobias Grüner

"Das ist schon cool, wenn man etwas Neues ausprobieren kann, was sonst noch niemand am Auto hat", freute sich Nico Rosberg am Donnerstag (6.5.) im Fahrerlager von Barcelona. "Es sieht richtig futuristisch aus."

Zweigeteilter Lufteinlass am Mercedes

Erste Bilder der neuen Airbox am Silberpfeil geben dem deutschen WM-Zweiten recht. Die Mercedes-Ingenieure haben sich ein komplett neues Konzept überlegt. Ein breiter vertikaler Mittelsteg teilt den Lufteinlass komplett in zwei Hälften. Schon bei der Vorgängerversion wurde der Luftstrom Richtung Motor aufgesplittet, allerdings erst hinter der einteiligen Öffnung.

Die Einlässe der Airbox sind durch die Änderung nun deutlich weiter nach hinten Richtung Heck gewandert und nach unten versetzt. Mercedes verspricht sich dadurch eine bessere Anströmung des Heckflügels. Die Lufteinlässe blenden den Flügel deutlich weniger aus als zuvor. "Das sagt zumindest der Windkanal", erklärt Norbert Haug. "Ob es funktioniert sehen wir erst auf der Strecke."

Schon vor der Saison überraschte Mercedes durch die Form der Airbox, die deutlich tiefer als bei der Konkurrenz angebracht war. Um die Maßangaben des Reglements einzuhalten, musste auf das "Dach" sogar noch ein schmaler Steg gesetzt werden.

Noch kein F-Duct-System in Barcelona

Mit dem Heckflügel ist die Airbox allerdings noch nicht verbunden. "Wir haben leider noch kein F-Duct-System wie McLaren", erklärte Rosberg. "Der Heckflügel ist vom Prinzip der gleiche wie in Shanghai. Er wurde nur leicht modifiziert. Der längere Radstand und die Airbox sind die einzigen fundamentalen Änderungen." Zum Sprung an die Spitze reicht das wohl aber noch nicht. "Red Bull war zuletzt noch weit entfernt. Da müssen wir Schritt für Schritt rankommen."

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