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Mexiko muss umbauen

Alter Kurs ohne Peraltada-Kurve

Sergio Perez, Sauber, testfahrt, Mexiko Foto: Sauber 7 Bilder

Auf dem provisorischen Kalender für 2014 steht auch der GP Mexiko. Er ist auf den 9. November datiert. Wenn die Mexikaner die Umbauten auf der Rennstrecke von Mexiko-City hinbekommen, dann steht einem GP-Comeback nach 22 Jahren Pause nichts entgegen. Fehlen wird nur die gefürchtete Peraltada-Kurve.

06.09.2013 Tobias Grüner

Der GP-Zirkus kehrt 2014 auf zwei historische Rennstrecken zurück. Am 22. Juni auf den A1-Ring in Spielberg und am 9. November in das Autodromo Hermanos Rodriguez von Mexico-City. Unter der Bewerbung von Mexiko steht allerdings noch ein Sternchen. Das Rennen wird erst bestätigt, wenn die Rennstrecke die nötigen Umbaumaßnahmen abgeschlossen hat.

Peraltada-Kurve nicht mehr im Mexiko-Layout

Gefahren wird auf dem Kurs, der zwischen 1963 und 1970 und zwischen 1986 und 1992 Schauplatz des GP Mexiko war. Die FIA und Bernie Ecclestone verlangen von den Streckenbetreibern massive Umbauten. Einer betrifft das Boxengebäude. Seit dem letzten Grand Prix sind 22 Jahre ins Land gegangen. Trotz einer Renovierung sind die Garagen zu klein. Hier muss ein neuer Komplex her.

Die Streckenführung wird im wesentlichen mit der von 1992 identisch sein. Einzige Ausnahme: Die gefürchtete Peraltada-Kurve verschwindet. Der überhöhte 180 Grad-Bogen, der schon in den 90er Jahren mit 260 km/h durchfahren wurde, ist mangels Sturzraum nicht mehr tragbar. Die Formel 1 wird deshalb auf der Streckenvariante fahren, auf der zwischenzeitlich die IndyCars fuhren.

Mexiko-Kurs muss noch umgebaut werden

Vor der Peraltada-Kurve biegt die Strecke in einer großen Schikane durch ein Football-Stadion ab und mündet dann auf halber Höhe in die einst so spektakuläre Kurve. Die Mutpassage wird in Zukunft in den S-Kurven liegen. Sie ähneln denen von Suzuka, sind aber schneller. Am Kurvenausgang zu schnell.

"Dort müssen wir mehr Auslaufzone schaffen", fordert FIA-Rennleiter Charlie Whiting. Schwierig, weil am linken Streckenrand ein Haus in der Schusslinie steht. Weitere Forderungen der Sporthoheit: Flachere Randsteine, ein neuer Streckenbelag, mehr Auslauf in der S-Kurve vor der Haarnadel.

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