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Michael Schumacher macht 14 Plätze gut

Schumi-Aufholjagd wie in alten Zeiten

Michael Schumacher & Nico Rosberg Foto: xpb 36 Bilder

Michael Schumacher machte im Regen von Spa 14 Plätze gut. Der siebte Platz beim GP Belgien ist ein positives Zeichen für alle Schumi-Fans. Nach Einschätzung des Spa-Spezialisten wäre sogar noch ein besseres Ergebnis möglich gewesen.

29.08.2010 Tobias Grüner

Ausgerechnet in seinem zweiten "Wohnzimmer" in Spa-Francorchamps musste Michael Schumacher mit dem Handikap der Startplatzstrafe antreten. Nach seinem Ungarn-Foul gegen Rubens Barrichello ging es für den Rekordsieger nur von Rang 21 los. Doch Schumacher kämpfte sich mit einer guten Strategie und einer fehlerfreien Fahrt wie in alten Zeiten Platz um Platz nach vorne.

Dank eines späten Boxenstopps bei einsetzendem Regen wurde die große Aufholjagd im Ziel mit Platz sieben und sechs WM-Punkten belohnt. "Ich bin mit dem heutigen Rennen recht zufrieden und freue mich besonders für unser Team", strahlte Schumacher anschließend. Nico Rosberg komplettierte mit Rang sechs das gute Mannschaftsergebnis für die Silberpfeile.

Schumi, Spa und die Nummer sieben

"Von den Startplätzen 14 für Nico und 21 für mich ist es ein schönes Ergebnis. Die Plätze sechs und sieben sind nicht schlecht und bringen uns 14 Punkte in der Konstrukteurs-WM", zieht der Kerpener ein positives Fazit. "Die Nummer sieben gehört für mich irgendwie zu Spa, das ist für mich etwas Besonderes." Bei seinem ersten Start 1991 fuhr Schumi auf Rang sieben los und strandete nach 700 Metern.

Wenn das Wetter noch etwas verrückter gespielt hätte, wäre laut Schumacher sogar noch mehr drin gewesen. "Nur bei noch stärkeren Wetterkapriolen hätten wir aus meiner Sicht besser abschneiden können."

Duell der beiden Silberpfeile

Teamchef Ross Brawn dürfte in Spa allerdings mehrmals das Herz stehen geblieben sein. Seine beiden Piloten gaben auf der Strecke Vollgas und scheuten auch im direkten Zweikampf kein Risiko. Einmal berührten sich die beiden Silberpfeile sogar. "Nico und ich sind uns auf der Strecke heute zweimal sehr nahe gekommen. Beim ersten Mal überholte ich ihn in einem schönen Duell."

Später revanchierte sich Rosberg bei seinem berühmten Teamkollegen. "Beim Re-Start musste ich in Eau Rouge wegen eines Autos vor mir kurz vom Gas gehen. Da flog er an mir vorbei." Die gute Laune konnte das dem Rekordchampion aber nicht mehr verhageln. Ob sechster oder siebter Platz war am Ende egal. "Spa war fast so unterhaltsam, wie ich es mir erhofft hatte."

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