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Michael Schumacher mit Setup-Problemen

Auto nicht gut, Fahrer nicht gut

Michael Schumacher Foto: Mercedes GP 29 Bilder

Michael Schumacher blieb im Qualifying von Ungarn acht Zehntel hinter Teamkollege Nico Rosberg. Wie Teamchef Ross Brawn erklärte geht der Rückstand teilweise auf das Auto, teilweise aber auch auf die fahrerische Leistung zurück.

31.07.2010 Tobias Grüner

Das Qualifying ist in diesem Jahr nicht gerade die Stärke von Michael Schumacher. Teamkollege Nico Rosberg baute die Führung im direkten Trainingsduell auf 10:2 aus. Fehlten Schumacher in Hockenheim nur acht Tausendstel auf den zweiten Silberpfeil, wuchs der Rückstand in Ungarn plötzlich auf acht Zehntel.

Schumacher-Setup geht nicht auf

"Nico hat eine sehr gute Runde hingelegt", machte Teamchef Ross Brawn dem jungen Mercedes-Piloten ein Kompliment. "Bei Michael haben wir ein anderes Setup gewählt, das vielleicht im Rennen Vorteile bringt, aber für das Qualifying nicht das Beste war. Beides ist verantwortlich für den Rückstand."

Für Schumacher war der fünfte zweistellige Startplatz in Folge keine große Überraschung. "Das hat schon am Freitag im Training begonnen. Da war ich nicht zufrieden mit dem Auto. Wir haben danach ein Brainstorming gemacht und größere Umbauten vorgenommen. Die Setup-Veränderungen gingen in verschiedene Richtungen. Am Ende war es nicht der richtige Weg. Für das Quali war es sicher nicht gut."

Schumi noch mit Vertrauen in Mercedes-Team

Obwohl zuletzt immer wieder Probleme mit Reifen, Setup und Updates aufkamen, hat Schumacher das Vertrauen in das Team noch nicht verloren. "Das Wichtigste an solchen schwierigen Phasen ist zu verstehen, warum läuft es nicht gut. Wir haben ja schon im Winter festgestellt, dass das Auto nicht so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Wir versuchen jetzt das Beste draus zu machen."

Schumacher hat die große Wende in diesem Jahr allerdings aufgegeben: "Wenn solche grundlegenden Dinge mit dem Auto nicht funktionieren, dann tut man sich schwer. Es wird immer ein Kompromiss sein, den man auch aus dem aktuellen Auto nicht mehr raus bekommt. Man kann es manchmal kaschieren - mal weniger mal mehr."

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