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Michael Schumacher

"Beide Meisterschaften noch offen"

Schumacher & Vettel Foto: dpa 13 Bilder

Rekordweltmeister Michael Schumacher macht seinem Kronprinzen Sebastian Vettel Mut. Vor den letzten beiden Saisonrennen ist noch nichts entschieden. Man müsse kämpfen bis zum Schluss. Derweil eröffnete Red Bull-Teamchef Christian Horner das Psychoduell.

12.10.2009

17 Punkte muss der Heppenheimer Sebastian Vettel auf "Brawnie" Jenson Button gut machen. Dafür hat er allerdings nur zwei Rennen Zeit in denen insgesamt nur 20 Punkte vergeben werden. Aber da war doch was? 2007 verspielte McLaren-Mercedes-Star Lewis Hamilton genau diesen Vorsprung und musste sich in einem dramatischen Finale in Interlagos Schumachers Ferrari-Nachfolger Kimi Räikkönen geschlagen geben.

Horner: "Button unter besonderem Druck"

Ein gefundenes Fressen für die titelhungrigen "Roten Bullen". "Aus meiner Sicht steht Jenson arg unter Druck. Er ist der am meisten Angreifbare", sagte Vettel-Boss Horner der englischen Zeitung "Independent" und gab seinem Schützling damit die Richtung vor: "Mach mir den Räikkönen".
 
Und Horner legte im Psychopoker noch eine Karte drauf. Er kenne Landsmann Button, seit er elf Jahre alt ist. "Er hat im Kartsport viele Rennen gewonnen, aber nicht viele Meisterschaften. Er kann alles verlieren. Das wird er aus seinem Kopf nicht herausbekommen", meinte der Brite.

Vettel braucht ein Wunder

Sein deutscher Fahrer hatte sich schon nach seinem Sieg in Japan den Kollegen Räikkönen zum Vorbild genommen. "Wer Kimi kennt, der weiß, dass er nicht viel nachdenkt, sondern einfach Gas gibt. Das ist genau das, was wir jetzt brauchen", hatte Vettel mit seinem typisch spitzbübischen Grinsen betont, während man bei Brawn GP lange Gesichter gezogen hatte: Nur Platz 8 von Button, der in der WM-Wertung auf 85 Punkte kommt, und Rang sieben für Rubens Barrichello (71). Vettel hat 69 - aufgrund der geringeren Zahl an Siegen reicht Vettel ein Punktgleichstand nicht, er muss einen Zähler mehr einfahren als Button.

Schumacher: "Vettel mit Titelchance"

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher drückt Sebastian Vettel die Daumen und macht seinem Kronprinzen im Rennen um den Formel-1-Thron Mut. "Er hat trotz seines Rückstands noch immer die Chance auf den Titel", schrieb Schumacher am Montag auf seiner Homepage.

Während Red-Bull-Teamchef Christian Horner vor dem Großen Preis von Brasilien das Psychoduell mit WM-Spitzenreiter Jenson Button eröffnete, empfahl Ferrari-Berater Schumacher Titeljäger Vettel das eigene Karriere-Motto: "Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist; kämpfen muss man bis zum Schluss."

Beide Wertungen noch offen

Er sei wie wahrscheinlich alle Motorsportfans auch gespannt, "was sich in den letzten beiden Saisonrennen alles ergeben wird", ließ Schumacher sechs Tage vor dem Rennen in Brasilien wissen. "Beide Meisterschaften sind noch offen", betonte der Kerpener, der seiner Scuderia zudem im Kampf um den dritten Konstrukteursrang die Daumen drückt. Momentan führt Brawn GP die Wertung im Konstrukteurspokal deutlich an. Ein halber Punkt fehlt dem Team in den letzten beiden Rennen noch zum Gewinn der Meisterschaft.
 
Die Tatsache, dass der 22-jährige Hesse nach seinem Wechsel von Schwester-Team Toro Rosso zu Red Bull überhaupt um den Titel mitfahren kann, bezeichnete Fan Schumacher als "Riesen-Erfolg". Und er sei sicher, Vettel werde alles daran setzen, in den kommenden beiden Rennen eine gute Leistung hinzulegen, meinte der siebenmalige Weltmeister. Der Rekordchampion hatte 2004 für den bis dato letzten WM-Triumph in Schwarz-Rot-Gold gesorgt.

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