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Michael Schumacher beim GP Deutschland

Fazit durchwachsen - wie das Wetter

Michael Schumacher Foto: xpb 24 Bilder

Michael Schumacher kam am Freitag in Hockenheim erst am Nachmittag so richtig in Schwung. Und dann war das Training schneller als geplant beendet. Schumi hatte sich bei einem Ausritt den Unterboden ramponiert.

23.07.2010 Tobias Grüner

Nach dem Training stand Michael Schumacher nicht wie gewohnt im Rennoverall sondern in Jeans und Hemd bereit, um über sein Tagwerk zu berichten. Der Mercedes-Pilot musste seine Trainingsfahrt etwas früher als geplant beenden. Auf der teils noch feuchten Strecke von Hockenheim hatte er seinen Silberpfeil zuvor etwas zu hart rangenommen.

Unterboden wurde beschädigt

"Durch den ersten Ausrutscher ist bei mir der Unterboden beschädigt worden, wodurch später auch der zweite Ausritt verursacht wurde. Deswegen mussten wir ein bisschen früher aufhören", erklärte Schumi anschließend sein Malheur. Die Zeit zuvor konnte er dennoch gut nutzen. Am Ende konnte er sich die sechstbeste Runde des Tages notieren lassen. Allerdings bekam Schumi auch eine Strafe über 1.000 Euro aufgebrummt, weil er in der Box zu schnell unterwegs war.

Den Freitag nutzte Mercedes vor allem dazu, neue Teile zu testen: "Die Updates wirken sich sicherlich positiv aus", ist sich der Rekordchampion sicher. "Wie viel besser kann man allerdings noch nicht sagen." Der siebenfache Weltmeister war relativ zufrieden am Abend: "Das Fazit fällt wegen des Wetters etwas durchwachsen aus. Wir haben das Auto zum Funktionieren gebracht. Es war somit ein ganz vernünftiger Tag."

Trend hält laut Schumacher an

Schon zuletzt zeigte Mercedes eine aufsteigende Formkurve. In England war Nico Rosberg sogar aufs Podium gefahren. Schumi glaubt, dass der Trend anhält: "Was wir in Silverstone gezeigt haben, konnten wir hier mehr oder weniger bestätigen - sowohl auf einer schnellen Runde als auch auf Longruns."

Die zuvor gesteckten Ziele für das Wochenende können beibehalten werden. "Unter normalen Umständen sind die Plätze fünf und sechs mögliche Startpositionen für uns. Wenn es gut läuft, kann es auch weiter nach vorne gehen." Wie weit wollte Schumacher nicht präzisieren. Nur so viel: "Podium ist unser optimistisches Ziel. Und dafür werden wir auch entsprechend Gas geben."

Nur die Reifen bremsen die Euphorie etwas. Schumacher bleibt vorsichtig. "Unser großes Thema bleiben die Reifen, die mal besser und mal nicht so gut funktionieren, ohne dass wir es immer verstehen. Wir hoffen, dass - bei dem Rückenwind, den wir hier bekommen - auch die Reifen mitspielen." Am regnerischen Freitag war die Stimmung im Motodrom allerdings noch etwas unterkühlt: "Samstag und Sonntag wird hier natürlich eine ganz andere Atmosphäre herrschen", ist sich Schumi sicher. "Darauf freuen wir uns."

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