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Formel 1: Michael Schumacher heiß auf die Saison 2010

"Meine Batterien sind wieder voll geladen"

Formula 1 Testing, Jerez, Spain Foto: xpb 153 Bilder

Nach den ersten beiden Testwochen ist Michael Schumacher weiterhin überzeugt, dass er mit seinem neuen Team Mercedes GP um den Titel kämpfen kann. Schumi gibt dabei zu, dass er nicht weiß, wie das Abenteuer am Ende ausgeht. "Ich freue mich, etwas zu wagen."

15.02.2010 Tobias Grüner

Das Formel 1-Fieber hat Michael Schumacher wieder gepackt. Und nach den ersten Kilometern in Valencia und Jerez scheint die Motivation beim Rekordweltmeister so groß wie lange nicht. "Ich bin total überzeugt, dass wir ein Auto haben, mit dem wir um den Titel kämpfen können. Wo wir genau landen, ist allerdings nur schwer zu sagen", sagte der Deutsche in einem Interview mit der offiziellen F1-Webseite "formula1.com".

Abenteuer Formel 1-Comeback

Diese Ungewissheit scheint den Mercedes-Piloten aber nicht zu stören. Auch wenn er als akribischer Arbeiter bekannt ist, der am liebsten alles bis ins Detail plant, geht der Kerpener mit einem guten Gefühl in die neue Saison. "Leider kann ich die Zukunft nicht vorhersagen. Ich glaube an das Team und dieser Glaube an die Herausforderung reicht mir schon. Ich liebe den Wettbewerb und ich freue mich, etwas zu wagen."

Auch in seiner dreijährigen Abstinenz von der Droge Formel 1 scheint Schumacher nichts verlernt zu haben. "Wieder so ein Auto zu fahren, da kam direkt wieder dieses alte Gefühl, das ich so gut kenne. Meine Batterien waren Ende 2006 einfach leer, so dass ich zurücktrat. Ich wollte einfach nicht weitermachen. Jetzt sind meine Batterien wieder voll geladen."

Testfahrten ohne größere Probleme

Probleme habe es bei den Tests keine gegeben. "Einfach nur Spaß", kommentiert der siebenfache Weltmeister seine ersten Meter im neuen Silberpfeil. Auch sein neuer Teamkollege trübt die Freude bisher nicht. Schumacher erwartet, dass es auch in der Saison keine Probleme mit Nico Rosberg geben wird: "Ich erwarte nichts anderes, als dass es gut laufen wird. Momentan ist unser Verhältnis sehr konstruktiv und ich glaube nicht, dass sich das ändert. Es ist einfach ein schönes Gefühl, sich in der Muttersprache austauschen zu können. Momentan sind wir sogar Nachbarn, weil unsere Motorhomes im Fahrerlager direkt nebeneinander stehen."

An diesem Mittwoch gehen die Testfahrten in Jerez de la Frontera in die nächste Runde, zum Monatsabschluss stehen noch die Proberunden auf dem Grand-Prix-Kurs nahe Barcelona an. Schumacher soll am Mittwoch und Freitag ans Steuer, Rosberg ist für Donnerstag und Samstag eingeplant. Am 14. März geht es dann in Bahrain endlich in die neue Saison. "Wir alle müssen uns daran gewöhnen, mich wieder fahren zu sehen - mich eingeschlossen..."

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