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Michael Schumacher

"Entscheidung sicher nicht vor Oktober"

Michael Schumacher Ross Brawn 2011 Foto: xpb 153 Bilder

Michael Schumacher geht auf Konfrontationskurs zu Mercedes. Sein Team hätte gerne eine Entscheidung in der Sommerpause. Der Rekordchampion will sich noch etwas länger Zeit lassen. "Nicht vor Oktober", kündigte Schumi in Silverstone an.

05.07.2012 Tobias Grüner

Das Pokerspiel zwischen Mercedes und Michael Schumacher geht weiter. Erst am Dienstag hatte Teamchef Ross Brawn erklärt, dass die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung mit Schumi in der Sommerpause fallen wird. "In den nächsten sechs Wochen müssen wir darüber nachdenken, was wir kommende Saison machen wollen", so Brawn.

Doch da möchte Schumi nicht mitspielen. "Ich habe immer gesagt, dass ich mich mit dem Team zum richtigen Zeitpunkt zusammensetzen werde. Der wird natürlich irgendwann kommen. Vor Oktober wird aber mit Sicherheit keine Entscheidung fallen." Mehr wollte der Champion zu dem Thema nicht sagen.

Setzt Mercedes Schumacher vor die Tür?

Beim Team dürfte die Botschaft aber angekommen sein. Schumi sitzt am längeren Hebel. Zwar gibt es keine fixe Option, die dem deutschen Formel 1-Star die alleinige Entscheidung überlässt, ob er 2013 noch für Mercedes fahren will. Aber die Marke mit dem Stern kann es sich nicht leisten, einen Michael Schumacher einfach vor die Tür zu setzen und einen Ersatzmann zu verpflichten.

Ross Brawn wird allerdings nicht müde zu erwähnen, dass man die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung gemeinsam treffen wird. "Wenn die Zeit gekommen ist, werden wir uns zusammensetzen und alle Faktoren erörtern und dann eine logische und vernünftige Entscheidung treffen."

Ob es eine Tendenz gibt, ob Schumi bleibt oder aufhört, konnte das ehemalige Ferrari-Superhirn selbst nicht beantworten. "Wir haben es noch nicht diskutiert. Es macht ihm aber noch Spaß. Also warum nicht weitermachen."

Wie viel Risiko kann Mercedes eingehen?

Bei Mercedes ist man sich aber bewusst, dass man mit dem Festhalten an Schumacher auch ein Risiko eingeht. Vor der Entscheidung des 43-Jährigen will man nicht nach Alternativen suchen. Wenn es dumm läuft, könnten die Silberpfeile am Ende ohne eine guten zweiten Fahrer dastehen.

"Unser Fokus liegt auf Michael so lange es eben dauert. Danach sehen wir, wo wir stehen. Es gibt keine Deadline, wann wir eine Entscheidung treffen müssen. Es muss einfach die richtige Entscheidung sein." Über die Faktoren, die am Ende den Ausschlag geben, kann auch Brawn nur spekulieren. "Ein guter Fahrer schaut immer zuerst, ob die technische Basis stimmt. Erst dann kommt die kommerzielle Seite. Jeder vernünftige Fahrer weiß, dass er ein gutes Auto braucht, um zu gewinnen."

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