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Michael Schumacher

Flugeinlage unter Flutlicht

Michael Schumacher Crash GP Singapur 2011 Foto: xpb 53 Bilder

Michael Schumacher sorgte mit einem spektakulären Crash für die obligatorische Safety-Car-Phase in Singapur. Nach einer Schrecksekunde konnte der durchgeschüttelte Weltmeister unverletzt aussteigen.

25.09.2011 Tobias Grüner

Singapur und Sauber ist für Michael Schumacher eine unglückliche Kombination. Im Vorjahr legte sich der Rekordchampion schon mit Nick Heidfeld an und blieb auf Rang 13 ohne Punkte. In diesem Jahr hieß der Crash-Gegner Sergio Perez. Ausgelöst wurde die Unglückssituation allerdings von Teamkollege Nico Rosberg.

Perez fährt ungewöhnliche Linie

Der zweite Silberpfeil kam in der Zielkurve auf die dreckige Spur und kämpfte sich in der ersten Kurve mit einer leichten Berührung wieder am Mexikaner vorbei. Der Sauber-Rookie verlor dadurch so viel Speed, dass Schumacher ungewöhnlich schnell aufschließen konnte. Beim Anbremsen in Kurve acht war Schumi dann zu nahe dran.

"Er ging etwas früh vom Gas. Damit habe ich in diesem Moment leider nicht gerechnet", erklärte der Altmeister anschließend den Unfallhergang. "Er blieb nicht auf der normalen Spur, sondern war halb innen. Deshalb musste er früh lupfen und dafür war ich zu dicht drauf. Ich wollte gerade dazu ansetzen, innen hineinzustechen."

Schumacher bleibt unverletzt

Schumacher rutschte mit seinem Vorderreifen auf das Hinterrad von Perez, wodurch der Silberpfeil plötzlich in den Nachthimmel von Singapur abhob. Als er wieder auf dem Boden aufschlug, war nicht mehr genügend Asphalt zum Abbremsen da. Mit hoher Geschwindigkeit tauchte der Mercedes in den Reifenstapel ein.

"Man muss sicherlich ein Kompliment an all die Sicherheits-Vorkehrungen machen", lobte Schumi die Arbeit am Streckenrand. "Dadurch wurde vieles abgedämpft und der Aufprall war halbwegs akzeptabel. Es war gewiss nicht ohne, aber es war nicht zu heftig. Mir geht es gut. Es ist kein Problem."

Schumi kommt mit Verwarnung davon

Nach dem Rennen wurden aus dem Sauber-Lager Forderungen nach einer Strafe für Schumacher laut. Schließlich hatte der Rekordchampion seinem Unfallgegner den rechten Hinterreifen aufgeschlitzt. Doch obwohl Schumacher zugab, dass er sich bei dem Auffahrunfall etwas verschätzt hatte, beließen es die Stewards bei einer Ermahnung. "Normaler Rennunfall", lautete das Urteil. Unter den Regelhütern war übrigens auch ein alter Bekannter von Schumi: Heinz-Harald Frentzen, der vor seiner Formel 1-Karriere mit Schumi im Mercedes-Sportwagen Gruppe C-Rennen bestritt.

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