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Schumachers setzt Hoffnung auf 2011

Schumi fordert innovative Ideen für 2011

Michael Schumacher Foto: Mercedes GP 33 Bilder

Nach nur zwölf Rennen hat Michael Schumacher seine Comeback-Saison abgeschrieben. Das wichtigste Ziel lautet nun, die Fehler des aktuellen Autos für 2011 auszumerzen. Schumacher fordert zudem innovative Ideen von seinem Team, um die Konkurrenz zu überholen.

25.08.2010 Tobias Grüner

Für Mercedes lief die erste Saison als Werksteam nicht wie geplant. In den ersten zwölf Rennen waren die Silberpfeile zumeist weit von Siegen entfernt. Hinter Red Bull, McLaren und Ferrari ist man mit Abstand nur die vierte Kraft. Der achte WM-Titel für Michael Schumacher geriet schnell außer Reichweite.

In einem Mercedes-Videobeitrag vor dem Rennen in Spa zieht der Rekordweltmeister eine durchwachsene Bilanz seines Comebacks. Dabei stellt Schumi ernüchtert fest: "Wir sind nicht da, wo wir sein wollen." Der groß angekündigte Titelfight wurde auf die kommende Saison verschoben. "Wir hätten natürlich von uns erwartet, schon dieses Jahr um die Meisterschaft zu kämpfen. Wir haben aber schon sehr früh feststellen müssen, dass wir mit dem Paket, mit dem Auto dazu nicht in der Lage sind."

GP Belgien 2010: Schumacher zieht Bilanz 5:26 Min.

Schumacher lassen Niederlagen nicht kalt

Wurden die ersten Niederlagen zu Saisonbeginn noch tapfer weggelächelt, kann auch der 41-Jährige Routinier die Enttäuschung mittlerweile nicht mehr verbergen. "Ich habe mich sicher ein wenig verändert. Vorher sind wir um Platz fünf gefahren und waren im Qualifying unter den ersten Zehn. In den letzten beiden Rennen waren wir das nicht. Da kann ich natürlich nicht so locker und fröhlich durch die Gegend tanzen und mich zufrieden geben. Bin ich ja auch nicht. Dafür haben wir andere Ansprüche. Dennoch bleibt der Spaß an der Sache erhalten."

Einen Weltuntergang sieht Schumacher in der ungewohnten Misere nicht. "Ich kann damit relativ gut leben. Ich bin natürlich nicht happy darüber. Man muss aber auch die Umstände erkennen, warum wir in dieser Situation sind." Vor allem Teamchef Ross Brawn nimmt der Kerpener dabei in Schutz. "Ross war im letzten Jahr mit ziemlich vielen anderen Dingen beschäftigt, wie der Absicherung des Teams, als er sich nicht so auf die Entwicklung des Autos konzentrieren konnte."

Schumi will die Konkurrenz 2011 überholen

Für die nächste Saison gibt es allerdings keine Entschuldigung mehr für die Silberpfeile. Das weiß auch Schumacher. Deshalb stehe nun die Sicherung des Erfolges 2011 im Vordergrund. "Wir müssen jetzt schon die Weichen für das nächste Jahr stellen und alle Fehler, die wir am diesjährigen Auto erkannt haben ausmerzen", fordert Schumi, "und vielleicht die ein oder andere innovative Idee einfließen lassen, die uns auch einen Vorsprung bringt. Wenn wir einfach nur das Gleiche machen wie alle anderen, dann sind wir auch nur gleich stark."

Vom aktuellen Negativtrend lässt sich Schumacher nicht aus der Ruhe bringen. "Es ist einfach so, dass wir dieses Jahr nicht den goldenen Wurf hingelegt haben. Das heißt aber nicht, dass das nächstes Jahr nicht doch wieder können. Ich bin guter Dinge, was die Zukunft angeht."

Schumacher plant langfristig

So kam der verpasste Titelkampf für den Mercedes-Piloten auch nicht ganz unerwartet. "Wir hätten gerne unsere Marschroute Richtung Meisterschaft schon in diesem Jahr hingelegt. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass das Ganze ein Dreijahresplan ist, sonst hätte ich vielleicht nur für ein Jahr unterschrieben, wenn ich sicher gewesen wäre, dass ich das in einem Jahr hinkriege."

Bei aller Konzentration auf 2011 will der Deutsche seinen Fans auch in den letzten sieben Saisonrennen noch ein paar Highlights bieten. "Ich schaue natürlich, dass ich aus dem aktuellen Paket das Maximum heraushole und dass wir vielleicht noch den ein oder anderen Podiumsplatz einfahren können. Aber der Fokus liegt von meiner Seite aus schon sehr stark auf dem nächsten Jahr."

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