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Michael Schumacher in Spa

"Genau die Umstände, die ich brauche"

Michael Schumacher Foto: xpb 26 Bilder

Am Freitag durfte Michael Schumacher endlich wieder ein paar Runden in seinem "Wohnzimmer" Spa drehen. An der Stätte seiner größten Erfolge genoss der Rekordchampion das schlechte Wetter. Für das Rennen wünscht sich Schumi die gleichen Bedingungen.

27.08.2010 Tobias Grüner

Als Michael Schumacher am Vormittag das erste Mal wieder die Ardennen-Achterbahn in Spa unter die Räder nahm, goss es in Kübeln. Der Kerpener Regengott ließ sich die gute Laune durch das Regenwetter nicht vermiesen. "Es ist natürlich ein tolles Gefühl, wieder hier zurück auf der Strecke zu sein", erklärte der Rekordchampion über sein selbst ernanntes "Wohnzimmer".

Schumi hofft auf Wetterchaos-Aufholjagd

Ob die Laune am Sonntag noch genauso gut ist, hängt auch von den Wetterbedingungen ab. Schumi muss nach seinem Foul gegen Rubens Barrichello zehn Plätze weiter hinten starten und hofft deshalb auf chaotische Bedingungen: "Das Wetter hat heute genau das gemacht, was ich mir natürlich auch für Sonntag wünsche", erklärte Schumacher mit einem Blick in den Himmel.

Am Freitag erlebte der Mercedes-Star verschiedene Streckenbedingungen: "Es trocknet ab, es regnet, mal ein bisschen, mal ein bisschen mehr. Das sind genau die Umstände die wir brauchen und die uns nach vorne spülen können. Wir hoffen, dass wir das nutzen können." Ohne Wetterhilfe sieht der Silberpfeil-Pilot kaum eine Chance: "Unter normalen Bedingungen wissen wir, dass wir nicht stark genug sind, um mächtige Schritte nach vorne zu machen."

Schumi hofft auf Glück in der Wetterlotterie

Aber auch wenn das Wetter verrückt spielt gibt es keine Garantie, dass Schumis Team die Situation nutzen kann. "Da spielt vor allem eine ganze Portion Glück eine Rolle. Man kann Wolken und Regen versuchen einzuschätzen, aber dabei kann man auch ganz schnell danebenliegen", weiß der 41-Jährige aus Erfahrung.

Früher war die Kombination Schumacher/Brawn bekannt für erfolgreiche Strategien unter ungewöhnlichen Bedingungen: "Ich habe es in der Vergangenheit oft erlebt, dass ich die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen habe. Aber ich habe auch schon in Malaysia am Kommandostand gesessen und war der Meinung, dass wir genau das Richtige machen und es war absolut falsch. Da sieht man dementsprechend blöd aus. Ich glaube nicht, dass die Erfahrung dabei hilft."

Auch in puncto Speed kann der Routinier nicht von seiner riesigen Spa-Erfahrung profitieren. "Die Strecke war früher schwieriger mit anderen Autos. Das hat mir besser gepasst. Da habe ich mehr von profitiert. Heute ist vieles einfacher."

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