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Michael Schumacher im Interview

Foto: Daniel Reinhard

Nach seinem Heimsieg auf dem Nürburgring beim GP von Europa bedauert der Rekord-Formel 1-Weltmeister, nur zwei Punkte aufgeholt zu haben.

07.05.2006

Was empfinden Sie nach dem Erfolg bei Ihrem Heimrennen auf dem Nürburgring?
Schumacher: "Ein Sieg beim Heim-Grand-Prix ist ein schönes Gefühl. Letztes Jahr war dies ja leider nicht der Fall. Ich hoffe, meine Fans hatten alle Spaß."

Wie wichtig war dieser Sieg für Sie im Titelrennen angesichts Ihres großen Rückstands auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso?
Schumacher: "Natürlich sehr wichtig. Leider Gottes haben wir nur zwei Punkte aufholen können. Jetzt ist die Frage, wer im weiteren Saisonverlauf schneller und besser entwickelt. Letztes Jahr waren wir das nicht - aber jeder braucht mal eine Pause."

Überrascht Sie Ihr zweiter Sieg hintereinander nach den Rückschlägen zuvor und stärkt er Ihre Zuversicht im WM-Kampf?
Schumacher: "Ich hatte nie einen Zweifel daran, dass wir um die WM kämpfen können. Und es ist auch keine Überraschung. Bis auf Malaysia waren wir gut dabei, haben aber in Australien nicht das Optimale aus unseren Möglichkeiten gemacht."

War das so geplant, Alonso beim zweiten Boxenstopp zu überholen?
Schumacher: "Ich dachte wir könnten ihn schon beim ersten Halt überholen. Aber da kam etwas dazwischen. Ich wusste aber, dass wir eine gute Strategie und Renngeschwindigkeit haben. Zudem hatten wir zwei Optionen. Es war ein tolles Rennen, eine tolle Taktik und eine tolle Vorstellung."

War Technik-Direktor Ross Brawn, das "Superhirn" der Scuderia, der Schlüssel zu ihrem insgesamt 86. Grand-Prix-Sieg?
Schumacher: "Ross ist der Mann, der die Entscheidung trifft. Aber die Strategie wird bei Ferrari von einer ganzen Reihe von Leuten entwickelt."

Hatten Sie auch Probleme?
Schumacher: "Die Windbedingungen waren an manchen Stellen etwas widrig. In der 24. Runde bin ich in Kurve elf etwas weit rausgetragen worden und habe dadurch Zeit verloren. Aber wenn man auf dem Podium ganz oben steht, kann man nicht all zu viele Probleme gehabt haben."

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