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Michael Schumacher zum GP Belgien

Schumacher: Kein Highlight zu erwarten

Michael Schumacher Foto: xpb 153 Bilder

Michael Schumachers muss aufgrund seiner Strafe für das Barrichello-Manöver auf seiner Lieblingsstrecke in Spa zehn Startplätze weiter hinten ins Rennen gehen. Seine Vorfreude trübt das aber nicht - die Erfahrung zählt.

20.08.2010 Bianca Leppert

Kein Rennfahrer startet gerne aus dem Mittelfeld in ein Rennen. Schon gar nicht der ehrgeizige Formel 1-Rekord-Weltmeister Michael Schumacher. Und dann ausgerechnet noch auf seiner Lieblingsstrecke in Spa. Damit muss sich der Mercedes GP-Pilot aber wegen seines unfairen Verhaltens beim Überholversuch von Rubens Barrichello beim GP Ungarn abfinden.

Schumacher rechnet sich keine Highlights aus

Die Erwartungen schraubt er deshalb lieber schon mal im Voraus nach unten. "Was das Rennwochenende anbetrifft, bin ich natürlich durch meine Rückversetzung gehandicapt. Es wird also schwierig, für das Rennen besondere Highlights zu erwarten", meint Schumacher.
 
Die Erinnerung an das letzte Rennen in Spa dürfte auch nicht gerade ermunternd sein. Im Jahr 2005 bestritt er den letzten Grand Prix auf dem Kurs in den Ardennen und schied nach einer Kollision mit Takuma Sato aus.

Wie es Schumachers Credo in dieser Saison ist, freut er sich aber trotzdem auf die neue Herausforderung. Schließlich steht der Spaß im Vordergrund. "Spa ist schon immer meine Lieblings-Rennstrecke gewesen, und schon allein aus diesem Grund freue ich mich sehr darauf, dorthin zurückzukehren. Ich war immerhin sehr lange nicht mehr dort."

Mercedes GP muss aufholen

Neben all dem Spaß geht es bei Mercedes GP aber natürlich auch darum, Fortschritte zu machen. In Ungarn erlebte das Team mit der ersten Nullnummer in dieser Saison eine herbe Enttäuschung. Nach den Experimenten mit Unterboden, Heckflügel und F-Schacht wird sich in Spa zeigen, ob die Runderneuerung des MercedesGP W01, die in Valencia begonnen wurde, ein Schritt in die richtige Richtung war.

Deshalb sieht Schumacher den GP Belgien auch als Testmöglichkeit. "Jeder Rennkilometer ist wichtig und willkommen, um weitere Erfahrungen bezüglich unseres Autos zu machen. Ich werde auf jeden Fall versuchen, das Beste daraus zu machen."

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