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Formel 1: Michael Schumacher in Malaysia

"Das ist Motorsport, das ist Teil des Spiels"

Michael Schumacher Foto: dpa 63 Bilder

Wie schon in Melbourne war Michael Schumacher am Sonntag in Sepang nicht vom Glück gesegnet. Eine Radmutter machte sich schon in Runde zehn selbstständig und sorgte für den ersten Ausfall der Saison. "So ist Rennsport eben", resignierte Schumi anschließend.

04.04.2010 Tobias Grüner

Es war wieder nicht das Wochenende von Michael Schumacher. Nachdem er im Qualifying die Reifen falsch einschätzte und nur von Rang acht startete, sollte es im Rennen nur kurz nach einer Besserung ausschauen. Ein guter Start brachte den Mercedes-Piloten auf Rang sechs, als er plötzlich ohne ersichtlichen Grund nach zehn Runden ausrollte.

"Es war wirklich schade, dass ich das Rennen nicht beenden konnte", erklärte Schumacher als er nach kurzer Rollerfahrt wieder im Fahrerlager angekommen war. "Unglücklicherweise ging uns die Mutter am Rad hinten links verloren. Das Auto wurde schon in Kurve sechs sehr instabil. Ich konnte kaum noch lenken."

Erster Verdacht: Aufhängungsproblem

Den genauen Grund für die Probleme erkannte er aus dem Cockpit nicht. Erst als er seinen in Kurve neun abgestellten Silberpfeil genauer begutachtete, wurde das Problem deutlich: "Ich dachte zuerst, dass es an der Aufhängung liegt. Aber als ich angehalten hatte, wurde schnell klar, dass die Radmutter fehlte. Das ist sehr ungewöhnlich und bei den Testfahrten hatten wir nie derartige Probleme. Das müssen wir also untersuchen."

In Melbourne hatte Sebastian Vettel ein ähnliches Problem. Beim Red Bull-Pilot blieb die Radmutter zwar an ihrem Platz, vibrierte durch zu großes Spiel allerdings so stark, dass die Mitnehmerstifte abschleiften. Die Bremse konnte somit keine Kraft mehr auf das Rad übertragen. Das Ergebnis blieb aber das gleiche: Ausfall.

Schumi auf dem Weg zu einem guten Ergebnis

Schumacher weiß allerdings auch, dass es zum Sieg nicht gereicht hätte. "Vom Speed her sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen." Deshalb ist der Ausfall auf Platz sechs auch besser zu verkraften, als beim Kampf um den Sieg. Am liebsten hätte er das Rennen natürlich beendet. "Es hätte heute ganz gut für uns laufen können", erklärte der Rekordweltmeister.

Nach 252 Grand Prix-Starts ist ein Ausfall nichts neues mehr für den Routinier: "So ist der Rennsport eben. Das habe ich noch gut in Erinnerung. Da darf man nicht wütend sein. Das muss man akzeptieren, weil es Teil des Spiels ist. Wir müssen vorausschauen. Zumindest hat Nico unser erstes Podium eingefahren. Ich freue mich für ihn und das Team."

30 Punkte Rückstand auf Massa

Für Schumacher wird es nun allerdings Zeit, auch eigene Resultate vorzuweisen. Die Erwartungen der deutschen Fans sind hoch. Nach drei Rennen beträgt der Rückstand auf die breite Spitze bereits 30 Punkte. Rang zehn ist sicher nicht der Anspruch, den der siebenmalige Weltmeister an sich selbst stellt. Die nächste Chance auf ein gutes Ergebnis bietet sich kommende Woche in China.

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