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Michael Schumacher

Neue Herausforderung zum Karriere-Ende

Michael Schumacher GP USA 2012 Foto: xpb 153 Bilder

Michael Schumacher fährt in Austin seinen 306. Grand Prix. Auch mit so vielen Rennen ist eine neue Strecke immer noch etwas Besonderes für den 43-Jährigen. Der Rekordchampion hofft, dass er seinen Erfahrungsvorsprung ausspielen kann.

16.11.2012 Tobias Grüner

Michael Schumacher ist in Texas angekommen. Mit Cowboy-Boots unter der Blue-Jeans stellte er sich am Donnerstag den Fragen der Presse. Fehlte nur noch der Hut und das Schießeisen. Auf große Kampfansagen von Cowboy Schumi mussten die Fans allerdings verzichten. Nach fünf Nullnummern in Folge werden die Ansprüche kleiner.

Trotzdem freut sich Schumi auf sein Debüt in Austin. "Die Anlage ist eine Herausforderung. Eine neue Strecke ist immer aufregend", erklärte der Altmeister, der in Texas sein 306. Formel 1-Rennen fahren wird. "Ich freue mich immer besonders an neue Plätze zu kommen, weil es immer eine neue Art von Herausforderung ist."

Neue Strecke schnell gelernt

Schumacher hofft, dass er mit seiner Erfahrung einen kleinen Vorteil besitzt. "Es kommt mir entgegen, weil ich nie besonders lange brauche, um mich an neuen Plätzen zurechtzufinden." Seine ersten Runden drehte der Mercedes-Pilot am Donnerstag-Nachmittag auf dem Roller. Zu Fuß wurden dann die Details inspiziert.

"Ich fahre im Training nicht einfach drauf los. Ich laufe die Strecke vorher ab und schaue sie mir an, damit ich die Architektur der Rennstrecke intus habe, bevor ich loslege. Der Rest ist dann einfach Intuition." Trotz des anspruchsvollen Layouts rechnet Schumi nicht mit besonderen Schwierigkeiten. "Lassen wir uns überraschen."
 
Schumacher freut sich, dass das Rennen am Sonntag vor vollem Haus ausgetragen wird. Mit 130.000 Zuschauern ist der Grand Prix ausverkauft. "Wenn das schon in so kurzer Zeit angenommen wird, dann denke ich, dass Formel 1 in Amerika Zukunft hat. Was natürlich helfen würde, wenn man einen amerikanischen Superstar hätte", so Schumi über die Formel 1-Begeisterung.

Noch keine Abschiedsgefühle

Nur sieben Tage nach Austin wird Schumi in Sao Paulo seinen Abschied feiern. Sentimentale Gefühle sind bisher noch nicht aufgetreten. Mit seinem ersten Abschied nach der Saison 2006 seien die Gefühle auch nicht zu vergleichen, so Schumacher. "Damals hatte ich zumindest noch eine kleine Chance auf den Titel. Und unser Auto war in der Lage, Rennen zu gewinnen. Das ist jetzt nicht der Fall."
 
Mit Interesse beobachtet Schumacher nun das Titelduell zwischen Sebastian Vettel und Fernando Alonso. Einen WM-Tipp will sich der Mercedes-Pilot nicht entlocken lassen. Eine Tendenz sei aber erkennbar: "Die besseren Karten liegen aktuell eher in Sebastians Hand."

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