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Formel 1: Schumis Qualifying in China

Michael Schumacher ist ratlos

Formel 1 GP China 2010 Qualifying Foto: xpb.cc 63 Bilder

Der Aufwärtstrend ist gestoppt. Michael Schumacher startet beim GP China nur aus der fünften Reihe. Sieben Zehntel Rückstand auf Nico Rosberg verlangen eine Erklärung. Doch der Ex-Weltmeister hatte keine parat.

17.04.2010 Michael Schmidt

So groß war der Abstand zwischen Michael Schumacher und Nico Rosberg noch nie. Sieben Zehntel sind ein Klassenunterschied. Michael Schumacher kam auf dem Kurs von Shanghai, der nicht zu seinen Lieblingsstrecken zählt, nie richtig in Fahrt. Da ist es auch kein Trost, dass der Abstand im Dauerlauf geringer ausfällt. Schumacher redete nicht lange um den heißen Brei herum: "Nico hat das ganze Wochenende ein fantastischen Job gemacht. Und ich habe ein Problem, das ich noch nicht erklären kann."

Schumacher mit gleichem Material wie Rosberg

Die Verwirrung war so groß, dass Schumacher direkt nach der Qualifikation der Meinung war, dass sein Teamkollege in letzter Sekunde auf den alten Heckflügel umgerüstet hätte. Irgendetwas musste es doch geben, was diesen Rückstand wenigstens halbwegs plausibel macht. Doch Rosberg fuhr mit der exakt gleichen Spezifikation.

"Ich hatte nach dem dritten freien Training kurz überlegt, ob ich nicht auf den alten Flügel zurückgehen soll, weil ich mit meinem Auto unzufrieden war. Ich bin dann doch bei dem geblieben, was ich hatte." Zum Glück: Rosberg war als Vierter von der Rundenzeit her so nah an der Spitze wie nie zuvor.

Schumachers Aufwärtstrend gestoppt

Michael Schumacher musste Erklärungen abgeben, wo die 1,1 Sekunden auf den Trainingsschnellsten und die sieben Zehntel auf den Stallrivalen geblieben waren. "Ich verliere am Ausgang der langsamen Kurven. Irgendwie komme ich da nicht schnell genug raus. Ich muss die Daten studieren, um die Gründe dafür rauszufinden." An der Abstimmung kann es nicht liegen. Die sei fast identisch, meinte Schumacher. "Es muss Gründe geben, warum Nico damit besser zurechtkommt als ich."

Auch Teamchef Ross Brawn war ratlos. Auch er verwies auf das Datenstudium. "Michaels Probleme sind schwer zu verstehen. Es sind nicht die schwierigen Kurven, sondern die technisch einfachen. Ob es am Auto liegt, oder daran, wie Michael die Kurven anfährt, müssen wir studieren." Was das Superhirn verwirrt ist Schumachers Rückfall: "Bis jetzt kam er Nico immer näher. Das Ergebnis von China geht völlig gegen den Trend."

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