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Formel 1: Michael Schumachers erster Auftritt in Bahrain

"Denke oft an mein Debüt zurück"

Foto: xpb 153 Bilder

Mit viel Spannung ist der erste Auftritt von Michael Schumacher in Bahrain erwartet worden. In einer großen Pressekonferenz sprach der Formel 1-Rückkehrer am Donnerstag (11.3.) über seine Gegner, die Erwartungen an das Rennen und die Saisonziele.

11.03.2010 Tobias Grüner

Michael Schumacher ist endlich wieder in der Formel 1 angekommen. Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Rekordweltmeister erstmals in Bahrain der Öffentlichkeit. Sein neues Silberpfeil-Team hatte bei einem örtlichen Mercedes-Händler zur Pressekonferenz geladen. Zahlreiche Kamerateams, Fotografen und Journalisten bereiteten dem Rückkehrer einen gebührenden Empfang.

Keine besonderen Gegner für Schumacher

Das große öffentlichen Interesse sei er aber nicht der Grund für sein Comeback, erklärte Schumacher. "Mir hat einfach das Rennfahren und die Kämpfe auf der Strecke gefehlt." Damit leitete er nahtlos zu seinen neuen Gegnern in der Königsklasse über. Die junge Generation ist bereits heiß darauf, den siebenfachen Champion im direkten Duell wieder zurück in Rente zu schicken.

Doch während sich Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Co. bereits auf den Zweikampf freuen, hat Schumacher noch keinen besonderen Gegner ausgemacht. "Wenn man im Auto sitzt und den Helm anhat, dann ist es egal, wer der direkte Konkurrent ist. Ich freue mich auf keinen besonderen Gegner." Zu aggressiv will der Deutsche aber auch nicht vorgehen: "Man muss ja auch daran denken, dass am eigenen Auto auch was kaputt gehen kann."

Erinnerungen an den Formel 1-Einstieg

Größere Komplikationen oder Crashs erwartet Schumacher aber nicht. "Die Jungs, die im vorderen Bereich fahren, haben alle genug Erfahrung. Ich respektiere alle Piloten." Dabei fühlt sich der 41-Jährige auch an seine eigene Jugend erinnert. Als er 1991 in die Formel 1 einstieg, musste er gegen die Generation Mansell, Prost und Senna antreten. "Ich denke oft an mein Debüt zurück. Die Formel 1 schien mir am Anfang so weit entfernt. Doch als ich dann dabei war, habe ich schnell gemerkt, dass die anderen auch nur mit Wasser kochen."
 
Schumi erwartet viel Gegenwehr in seiner ersten Saison bei Mercedes. Als Hauptgegner sieht er nach wie vor die anderen drei WM-Favoriten Red Bull, Ferrari und McLaren-Mercedes. Doch obwohl es deutlich mehr Kandidaten für den WM-Titel gibt, glaubt Schumi nicht, dass ihm seine schwierigste Saison bevorsteht: "Es wird schon hart. Aber es ist egal wie viele Konkurrenten man hat. Wenn man bis zum letzten Rennen Chancen auf den WM-Titel hat, macht es keinen großen Unterschied."

Tiefstapeln vor dem Comeback

Wie gut der Mercedes im ersten Rennen ist, konnte Schumacher noch nicht sagen. "Es kommt darauf an, wer von den vorderen Teams den größten Schritt gemacht hat. Für uns ist es vor allem wichtig, am Ende der Saison vorne zu stehen. Deshalb dürfen wir zu Beginn nicht zu viel an Boden verlieren." In Bahrain wird Mercedes mit einem neuen Unterboden und einem modifizierten Frontflügel antreten und versuchen, den leichten Rückstand aus den Testfahrten aufzuholen.

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