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Michael Schumacher

Nico Rosberg war nicht immer schneller

Michael Schumacher Foto: xpb 153 Bilder

Michael Schumacher kehrt nach Brasilien zurück, wo er vor vier Jahren seine Karriere eigentlich beendet hatte. Der Rekordchampion nutzt die besondere Gelegenheit für ein Fazit seines Comebacks und für ein Lob an die Adresse von Teamkollege Nico Rosberg.

04.11.2010 Tobias Grüner

Michael Schumacher ist immer noch ein gefragter Mann. WM-Fünfkampf hin oder her - der kleine Mercedes-Pavillon in Interlagos war am Donnerstag (4.11.) gut gefüllt, als der Rekord-Meister zur Audienz rief. Vier Jahre nachdem Schumacher in Brasilien der Formel 1 den Rücken gekehrt hat, ist er wieder voll motiviert.

"Die Saison war alles in Allem viel Spaß", zog der Deutsche ein versöhnliches Fazit seines Comeback-Jahres. "Es war nicht super viel Spaß, aber immerhin viel Spaß." Zum vollkommenen Glück fehlten die sportlichen Resultate. Das soll sich im kommenden Jahr ändern. "Wir brauchen Verbesserungen in allen Bereichen", forderte der Kerpener noch einmal sein Team auf, ein besseres Auto zu bauen.

Schumi muss noch an Details arbeiten

Dabei nahm sich der siebenfache Champion auch selbst in die Pflicht. "Es hat nach meiner dreijährigen Pause etwas länger gedauert, bis ich alle kleinen Details draufhatte." Schumacher weiß auch schon, wo er ansetzen muss. "Vor allem im Qualifying gibt es noch Probleme was die Reifen angeht. Da kann man nur schwer Routine finden. Was die Pace im Rennen angeht, bin ich schon wieder voll da."

Schumacher ist überzeugt, dass 2011 schon alles ganz anders aussehen wird. Mit dem Wintertest glaube ich, dass ich diese kleinen Schritte machen kann. Ich hoffe, dass mir das Paket für nächstes Jahr etwas besser in die Hände spielt."

Schumacher lobt Rosberg

Auch die Lücke zu Rosberg soll dann endlich geschlossen werden. So groß sieht Schumacher seinen Rückstand dabei nicht: "Es ist nicht wahr, dass er immer schneller war. Manchmal gab es gute Gründe dafür. Manchmal hätte ich einen Zahn zulegen müssen." Nach seiner ersten gemeinsamen Saison stellte Schumi seinem Teamkollegen ein gutes Zeugnis aus. "Ich schätze Nicos Leistung hoch ein. Ich arbeite sehr gut mit ihm für das Team zusammen. Mehr als ich das bisher mit allen anderen Teamkollegen gemacht habe."

Auch wenn Schumacher die Saison 2010 gedanklich schon abgeschlossen hat, will er sich mit Anstand verabschieden. Für Sao Paulo sind die Erwartungen aber gedämpft. "Ich hoffe auf ein gutes Wochenende mit Punkten. Alles andere wäre unrealistisch und von ungewöhnlichen Umständen abhängig." Den WM-Kampf betrachtet er aus sicherer Entfernung. Zum Thema Stallregie bei Red Bull zu Gunsten von Mark Webber wollte sich der bekennende Teamorder-Verfechter lieber nicht äußern: "Ich halte mich da raus. Das ist interessant genug, sich das von außen anzuschauen."

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