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Michael Schumacher

"Vorteil klar bei Sebastian"

Schumacher, Glock & Vettel GP Italien 2012 Foto: xpb 153 Bilder

Michael Schumacher glaubt nicht, dass sich Sebastian Vettel den WM-Titel noch nehmen lassen wird. Er selbst möchte die Saison ebenfalls noch nicht abhaken. "Ich möchte noch etwas erreichen." In Korea hofft der Rekordchampion mindestens auf Punkte.

11.10.2012 Tobias Grüner

Noch fünf Rennen können die Schumi-Fans den Altmeister in Action erleben. Auf die leichte Schulter will der Mercedes-Pilot die Abschiedstournee aber nicht nehmen. Wer Michael Schumacher kennt, der weiß, dass er keinen Gang zurückschalten wird, nur weil jetzt zufällig das Karriereende naht.

"Ich möchte gerne noch etwas erreichen", erklärte Schumi in Korea. Die Situation sei aber nicht vergleichbar mit dem Ende des Jahres 2006, als er zum ersten Mal seinen Rücktritt erklärt hatte. "Damals habe ich noch um die WM gekämpft. Davon bin ich jetzt offensichtlich etwas weit entfernt."

Korea passt besser zum Silberpfeil

Nach der Pleite von Suzuka, als Schumacher ohne Punkte abreiste, soll es in Korea aber endlich wieder etwas Zählbares geben. "Unser Auto ist besser in langsamen Kurven. Das Paket sollte hier ganz vernünftig funktionieren." Eine genaue Prognose wollte der 43-Jährige aber nicht abgeben. "Ziel ist es, im Qualifying unter die letzten Zehn zu kommen. Dann sehen wir weiter."

Mit Interesse hat Schumi die Wende im WM-Kampf verfolgt. "Für mich war das Ganze fast schon durch. Mit dem großen Vorsprung, mit dem Fernando in das Rennen von Suzuka gegangen ist, war ich eigentlich der Meinung, dass das ein Homerun für ihn ist. Aber so schnell kann sich das ändern."

Red Bull in den letzten Rennen vorneweg

Schumacher kann sich nicht vorstellen, dass sich Red Bull den Titel noch nehmen lassen wird. "Jetzt sehe ich den Vorteil ganz klar bei Sebastian. Er hat jetzt auch ein Auto, mit dem er mächtig Druck machen wird. Red Bull ist dominant und ich sehe sie bis zum Ende des Jahres vorneweg."

Ganz festlegen will sich Schumi aber auch noch nicht: "Red Bull ist das beste Beispiel, dass sich das schnell ändern kann. Vor einigen Rennen war noch McLaren das beste Auto. Suzuka war eine Paradestrecke für Red Bull. Wie das in Korea aussieht, muss sich erst noch zeigen. Und ob Ferrari es schafft, noch einmal etwas draufzulegen? Das ist die große Frage."

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