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Michael Schumacher vor dem GP Ungarn

Ruhe bewahren und Auto besser verstehen

Michael Schumacher Foto: Mercedes GP 153 Bilder

Bei Mercedes GP läuft es nicht rund. Nach dem verpatzten Heimspiel wollen die Silberpfeile das Rennen in Budapest als erweiterten Testlauf nutzen. Michael Schumacher fordert sein Team auf, die Ruhe zu bewahren.

27.07.2010 Tobias Grüner

Hockenheims sollte für Mercedes GP eigentlich die Wende zum Guten sein. Stattdessen musste Nico Rosberg seinen WM-Titel nun endgültig abschreiben. Bei Teamkollege Michael Schumacher saß der Frust ebenfalls tief. Bei nur noch sieben Rennen in dieser Saison bleibt nicht mehr viel Zeit für den erhofften Achtungserfolg.

Die Zuversicht, dass es ausgerechnet in Ungarn besser laufen wird als in Deutschland, sind nicht besonders groß. Für ein kleines bisschen Hoffnung sorgt nur das Streckenlayout, das dem von Hockenheim nicht besonders ähnlich ist.

GP Ungarn als anspruchsvolle Aufgabe für Mercedes

"Ungarn stellt uns vor eine anspruchsvolle Aufgabe", blickt Teamchef Ross Brawn voraus. "Hier wird sich zeigen, wie gut sich unsere jüngsten Verbesserungen auswirken." In Hockenheim konnte man die Updates noch nicht als Verbesserungen bezeichnen. Von Platz drei in Silverstone ging es für Rosberg als bestem Mercedes-Piloten zurück auf Rang acht. Für das deutsche Pilotenduo gab es im Rennen die Höchststrafe: Beide Silberpfeile wurden überrundet.

Nach dem Tiefschlag beim Heimspiel hofft Schumi, dass es in Budapest nun wieder in die andere Richtung geht: "Unser Team hat in den letzten Rennen unterschiedlich abgeschnitten und ich komme deshalb mit einem guten Gefühl nach Ungarn." Der Rekordweltmeister appelliert an sein Team: "Wichtig ist, dass wir unser Auto besser verstehen lernen. Die Rennstrecke bei Budapest und mehr Zeit für die Arbeit mit unseren Verbesserungen sollte uns dabei helfen."

Keine Panik bei Mercedes GP

Mercedes muss die letzten Rennen der Saison nutzen, um die Fehler im nächsten Jahr nicht zu wiederholen. Panik macht sich im Silber-Lager trotz der Dauermisere nicht breit. "Wir müssen ruhig bleiben, uns jedes Detail anschauen und unsere Leistung analysieren, damit wir auch an solchen Wochenenden möglichst viel Erfahrung sammeln. Nur so können wir unsere Situation verbessern", fordert Schumacher.

Rosberg hofft am Hungaroring ebenfalls wieder auf ein besseres Ergebnis. Im vergangenen Jahr wurde er mit seinem Williams Vierter in Budapest. "Es wäre schön, auch diesmal wieder näher zur Spitze zu kommen." Wegen der wenigen Überholmöglichkeiten sieht Rosberg das Qualifying als Schlüssel für ein gutes Resultat." Bei den letzten Rennen war das Qualifying nicht gerade eine unserer Stärken, deshalb werden wir hart dafür arbeiten, diesmal eine bessere Chance im Rennen zu haben."

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