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Michael Schumacher vor dem GP Italien

"Kurse wie Monza liegen uns nicht"

Michael Schumacher Foto: xpb 153 Bilder

Mit Ferrari sammelte Michael Schumacher in Monza große Triumphe. Bei seiner Rückkehr nach Italien dürfte der Deutsche aber wohl nicht ganz so euphorisch empfangen werden. Und auch sportlich erwartet Schumi ein schwieriges Wochenende.

03.09.2010 Tobias Grüner

Wenn Michael Schumacher nächste Woche nach Monza fährt, begibt sich der Deutsche auch auf eine Reise in seine persönliche Vergangenheit. Wie schon das Rennen in Spa ist auch der GP Italien mit vielen Erinnerungen für den Deutschen verbunden.

Fünf Mal sorgte Schumacher für Jubel bei den Ferrari-Fans. So oft wie der Kerpener gewann auf dem ultraschnellen Traditionskurs nordöstlich von Mailand noch kein anderer Pilot in der Formel 1. Nach seinem dritten Heimsieg für Ferrari im Jahr 2000 flossen in Monza sogar Tränen, als der damals 31-Jährige den Rekord seines Idols Ayrton Senna einstellte. Mit dem Erfolg in Italien gelang Schumi damals zugleich die Wende in der Weltmeisterschaft und später schließlich auch der erste Titel für Ferrari.

Crash und Rücktritt in Monza

Monza hält aber nicht nur gute Erinnerungen für den mittlerweile 41-Jährigen Mercedes-Piloten bereit. 2004 erlebte der Rekordchampion bei Testfahrten im Königlichen Park einen der schlimmsten Unfälle seiner Karriere. Nach einem Problem mit dem linken Hinterrad bei weit über 300 km/h krachte Schumi rückwärts in die Begrenzungsmauer. Wie durch ein Wunder konnte der Fahrer unverletzt aus dem Ferrari-Wrack aussteigen.

Nach drei Jahren Pause kehrt Schumacher nun an die Stelle zurück, an der er 2006 seinen Rücktritt erklärte. Statt des bekannten roten Overalls trägt Schumi nun silber. Für den Wechsel zu Mercedes hatte es vor der Saisonbeginn heftige Beschimpfungen von den heißblütigen Tifosi gegeben. Es wird spannend, ob sich die Gemüter nach zwölf Rennen für seinen neuen Arbeitgeber abgekühlt haben.

Schumacher freut sich auf den GP Italien

Schumacher erwartet keine großen Animositäten der Fans. Der Silberpfeil-Pilot reist mit einem guten Gefühl in die alte Ferrari-Heimat: "Persönlich freue ich mich sehr auf die Rückkehr nach Monza, denn dort bin ich viele Jahre lang immer sehr herzlich empfangen worden", erklärte der Deutsche.

Sportlich ist das Gefühl dagegen nicht ganz so gut. Schon in Spa konnte Mercedes nur mit Wetterglück und einer guten Strategie Schadensbegrenzung betreiben: "Das Wochenende in Spa war recht unterhaltsam und ich erinnere mich gerne daran", blickt Schumi zurück. "Unter den gegebenen Umständen konnten wir noch ein ganz ordentliches Resultat erzielen." Im Rennen startete Schumi wie in alten Zeiten eine große Aufholjagd und tankte sich von Startplatz 21 bis auf Rang sieben nach vorne.

Schnelle Strecken nicht optimal für Mercedes

In Monza erwartet der aktuelle WM-Zehnte jedoch erneut ein schwieriges Wochenende: "Das kommende Rennen in Monza wird wohl auf ganz andere Weise spannend werden, denn es ist für unser Team eine echte Herausforderung. Mehrmals in diesem Jahr haben wir auf Rennstrecken mit ähnlicher Charakteristik wie Monza gesehen, dass uns solche Kurse nicht liegen. Aber wir werden wieder alles geben, um das bestmögliche Ergebnis mit unserem technischen Paket zu erzielen."

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