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Michelin

"So kann man nicht Weltmeister werden"

Foto: Reinhard 28 Bilder

Michelin-Sportchef Pierre Dupasquier sieht den Grund für die Niederlage gegen Bridgestone nicht in seinen Reifen. Er macht die Teams für den Misserfolg 2004 verantwortlich.

24.10.2004

Michelin-Rennchef Pierre Dupasquier ist kein Sprücheklopfer, aber ein Freund klarer Worte. Warum kassierten die Franzosen in 18 Rennen 15 Niederlagen? "Wir schrauben unsere Reifen nur an Autos, und die Autos müssen diese Reifen nutzen", sagt der Franzose und gibt damit den schwarzen Peter für die vernichtende Abreibung von Ferrari und Bridgestone an seine Kunden weiter.

"Ferrari ist immer gut. Bei uns ist es mal McLaren, mal Williams, mal Renault und mal BAR. Ferrari fand über den Winter 1,2 Sekunden. Unsere Teams haben sich nicht so stark verbessert", sagt Dupasquier. An den Rennwochenenden sieht er die Vorteile von Ferrari vor allem in einem besseren Basis-Setup, das aus dem Stand ausgezeichnete Rundenzeiten zulasse.

Dupasquier: "Bei unseren Kunden geht immer was schief"

Zudem mache Ferrari weniger Fehler als seine Kunden: "Bei unseren Kunden geht immer etwas anderes schief." Das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Roten liegt nach Dupasquiers Meinung in der Aerodynamik: "Sie haben mehr Abtrieb. Je mehr Anpressdruck vorhanden ist, umso leichter ist das Leben für den Reifen."

Welche Rolle Konstruktion und Mischung bei einem Formel 1-Reifen spielen und warum Pierre Dupasquier gegen Einheitsreifen in der Formel 1 ist, lesen sie im ausführlichen Interview in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 23, ab 27. Oktober im Handel.

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