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Minardi-Fahrer Baumgartner ohne Geld

Foto: Minardi

Der einzige ungarische Formel-1-Pilot Zsolt Baumgartner muss ohne die bereits bewilligte staatliche Millionen-Hilfe auskommen. Eine Vereinbarung zwischen dem ungarischen Sportministerium und dem Fahrer über vier Millionen Dollar sei aufgelöst, teilte das Ministerium mit.

11.02.2004

Nach Angaben von Baumgartners Management hat der 23-Jährige angesichts des ungarischen Haushaltsdefizits auf staatliche Unterstützung verzichtet, "da die öffentliche Meinung in der Angelegenheit gespalten war". Die Budget-Absage kam am Dienstag (10.2.), am gleichen Tag saß Baumgartner im Cockpit, um die ersten Kilometer mit dem Minardi PS04B zu bestreiten.

Der Ungar drehte 64 Runden in Misano und legte eine Bestzeit von 1:11,080 Minuten auf die Bahn. Teamchef Paul Stoddart war begeistert: "Zsolts beste Runde war zweieinhalb Sekunden schneller als die Bestzeit, die Mark Webber bei unserem letzten Aufenthalt 2002 in Misano aufgestellt hat." "Das war ein sehr guter Testtag", sagte Baumgartner. "Ich bin mit dem Fahrverhalten des neuen Autos sehr zufrieden."

Was seine Mitgift betrifft, soll Baumgartner nun einen mit umgerechnet 224 410 Euro dotierten Werbevertrag mit der staatlichen Gesellschaft erhalten, die den Formel-1-Kurs Hungaroring betreibt. Baumgartners Management erklärte, der Pilot werde seine Zahlungsverpflichtungen bei Minardi weiterhin erfüllen können, da die Zahlungsfrist bis zum Saisonende verschoben worden sei.

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