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Monaco

Die Angst vor Regen

Foto: dpa 33 Bilder

Die Wetteraussichten für das GP Wochenende in Monte Carlo sind alles andere als glamourös. Regenschauer könnten die große Party stören und den Grand Prix in ein Chaosrennen verwandeln.

21.05.2008 Tobias Grüner

Bis auf wenige Piloten lieben die Fahrer den Stadtkurs im Fürstentum - allerdings nur wenn es trocken ist. Sollte es dagegen Regnen, könnte das Rennen auf den öffentlichen Straßen schnell zur Rutschpartie werden. "Das wäre die ultimative Herausforderung", sagt Nico Rosberg.

Auf das Schlimmste gefasst

"Monaco ist eh schon die größte Herausforderung die man sich denken kann", pflichtet Kollege Lewis Hamilton bei. Bei den letzten Tests in Le Castellet konnte McLaren-Testfahrer Pedro de la Rosa bereits erste Eindrücke im Regen sammeln: "Pedro hat mir gesagt, dass es auf nasser Piste extrem schwierig ist, die Power auf den Boden zu bringen. Da können wir uns auf was gefasst machen", warnte Hamilton.

Etwas mehr Regenerfahrung hat dagegen schon Nick Heidfeld. Der BMW-Pilot war in Valencia, in Barcelona und in Le Castellet jeweils einen Tag auf nassem Grund unterwegs. "Der Wegfall der Traktionskontrolle verschärft die Bedingungen auf jeden Fall", sagte Heidfeld, "und das auf der schwierigsten Strecke im Kalender." Dass die Testerfahrungen einen Vorteil bringen glaubt der Mönchengladbacher allerdings nicht. "Monaco ist einfach ganz speziell."

Piquet stapelt ganz tief

Angesichts der getrübten Aussichten scheint sich manch ein Pilot bereits in sein Schicksal zu fügen. Renault-Nummer 2 Nelson Piquet Jr. wäre selbst nicht überrascht, wenn sein Monaco-Debüt in der Leitplanke endet: "Als Neuling muss man hier immer mit einem Crash rechnen." Manchmal ist es eben nicht schlecht, wenn man die Erwartungen so tief wie möglich schraubt.

Auch Sebastien Bourdais sprach vor dem Rennen offen von der Möglichkeit eines Ausfalls. Genau wie Teamkollege Sebastian Vettel sitzt der Franzose in Monaco erstmals im neuen Toro Rosso. Das Debüt hatte sich wegen Ersatzteilmangels um ein Rennen verschoben. "Wir müssen jetzt aber nicht extra langsam fahren", sagte der Franzose. "Das Ersatzteillager ist gut gefüllt. Mehr als ein oder zwei Fehler sollten es aber auch nicht sein."

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