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GP Monaco 2010 - Ergebnis Qualifying

Webber auf Pole vor Kubica und Vettel

GP Monaco 2010 - Qualifying Foto: dpa 23 Bilder

Mark Webber hat sich im Qualifying am Samstag die Pole Position gesichert. Der Red Bull-Pilot ließ Überraschungsmann Robert Kubica drei Zehntel hinter sich. Teamkollege Sebastian Vettel wurde Dritter. Nico Rosberg und Michael Schumacher landeten auf sechs und sieben.

15.05.2010 Tobias Grüner

Red Bull ist im Qualifying eine Macht. Im sechsten Saisonrennen startet zum sechsten Mal ein dunkelblaues Auto vom ersten Platz. Wie zuletzt in Spanien war es am Samstag erneut Mark Webber, der sich in Monaco die so wichtige Pole Position sicherte. Dabei lieferte der Australier eine überzeugende Vorstellung ab. Der Rest des Feldes hielt einen Sicherheitsabstand von drei Zehnteln.

"Wir haben im Q3 nur einen einzigen Run gehabt. Da weiß man nicht, wo die anderen liegen. Deshalb habe ich versucht, meine Zeit immer weiter zu steigern", erklärte Webber seine deutliche Bestzeit. "Es ist ein tolles Ergebnis für das Team. Das Rennen ist aber lang und die Mauern sehr nahe. Wir müssen Kapital aus dem Ergebnis schlagen."

Kubica in der ersten Reihe

Neben Webber startet am Sonntag Robert Kubica aus der ersten Startreihe. Der Renault-Pilot zeigte sich das ganze Wochenende in ausgezeichneter Form und besitzt aus der zweiten Position gute Chancen auf einen echten Überraschungserfolg. "Ich denke, wir haben heute alles richtig gemacht und hätten nicht schneller fahren können", freute sich Kubica anschließend.

Sebastian Vettel konnte sich in letzter Sekunde gerade noch Rang drei sichern. Zufrieden war der Deutsche damit aber nicht. Immerhin betrug sein Rückstand auf  Teamkollege Webber schon beachtliche vier Zehntel. "Ich hatte in der letzten Runde viel Verkehr und konnte die Reifen nicht richtig nutzen. Am Ende war ich einfach nicht schnell genug. Aber Platz drei ist auch keine schlechte Ausgangsposition", sprach sich der Heppenheimer Mut zu.

Mercedes-Duo auf sechs und sieben

Hinter Felipe Massa (Ferrari) und Lewis Hamilton (McLaren) auf den Rängen vier und fünf hat sich die silberne Wand postiert. Nico Rosberg konnte seinen Mercedes-Teamkollegen Michael Schumacher zum fünften Mal in diesem Jahr hinter sich lassen. Allerdings lagen am Ende nur vier Hundertstel zwischen den beiden Silberpfeilen.

"Es ist sicher nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben", erklärte Schumacher. "Immerhin starte ich auf der Innenseite. Aber es wird schwierig." Teamkollege Rosberg war ebenfalls nicht zufrieden: "Die Pole wäre schwierig geworden aber der zweite Platz war drin. In der vierten Runde waren die Reifen schon etwas hin und ich hab noch einen kleinen Fehler gemacht, dann war es vorbei."

Direkt hinter Mercedes positionierte sich der zweite McLaren von Jenson Button. Rubens Barrichello im Williams und Vitantonio Liuzzi im Force India sicherten sich die letzten Plätze in den ersten Zehn.

Hülk und Sutil verpassen Top Ten

Nico Hülkenberg (Williams) und Adrian Sutil (Force India) verpassten dagegen knapp den Sprung unter die Top Ten. Auf Rang elf und zwölf lagen die beiden Deutschen nur durch eine einzige Tausendstel getrennt. Beide verloren zudem ihre teaminternen Trainingsduelle. "Mit meiner Runde bin ich nicht ganz zufrieden. Es hätte besser sein können", klagte Hülk anschließend. Sutil hatte einfach Pech: "Ich habe gerade meine Runde begonnen als die gelben Flaggen kamen wegen Petrov, dann ist mir die Zeit davongelaufen."

Wie erwartet war für Timo Glock schon nach der ersten Runde des Qualifyings Schluss. Der Virgin-Pilot geht am Sonntag vom 20. Startplatz ins Rennen. Nach den technischen Problemen im dritten Training hätte Glock aber beinahe noch die beiden Lotus geschlagen: "Der Frust von heute morgen hat noch überwogen und ich hab meinem Zorn freien Lauf gelassen, so dass ich eine gute Runde hinbekommen hab", übte sich der Deutsche in Galgenhumor.

Alonso startet am Sonntag aus der Box

Fernando Alonso konnte bei der Jagd um die besten Plätze übrigens nicht mitmischen. Der Spanier zerstörte sein Ferrari-Chassis im letzten Freien Training derart nachhaltig, dass er die Qualifikation aussetzen musste. Am Sonntag startet der zweifache Weltmeister nun aus der Boxengasse. Zwar ist das Überholen in Monaco keine leichte Übung, verzweifeln müssen die Alonso-Fans aber noch nicht. Michael Schumacher fuhr 2006 vom letzten Startplatz noch auf Rang fünf.

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